MALEREI
Das 18. Jahrhundert war sicherlich eine außerordentlich
komplexe Epoche, die viele Überraschungen barg. Was uns
angeht wollen wir daran erinnern, dass sich zu jener Zeit eine
die Ideale einer kulturelle Erneuerung, der „Aufklärung“ an
Wichtigkeit gewannen. Die Aufklärung entwickelte sich in
der Zeitspanne zwischen der Englischen Revolution (1688) und
der Französischen Revolution (1789). Ihre Verfechter, allesamt
von internationalem Rang, waren Diderot, D’Alembert (die
Verfasser der Encyclopedie), Voltaire, Rousseau, Adam Smith,
Winckelmann und viele andere. Die Erneuerung wird ganz Europa,
aber vor allem die deutschsprachigen Länder, mit einbeziehen.
Das grundlegende Merkmal des aufklärerischen Gedanken ist
der Glaube an den menschlichen Verstand, der vom Aberglauben
und den Fessel der Tradition befreit werden soll.
Im Bereich der Malerei wird die Aufforderung zur Erneuerung von
vielen Künstlern aufgenommen. Wir wollen hier einige davon
aufzählen:
- HOBBEMA MEINDERT (1638 – 1709), niederländischer Maler,
Begründer des Europäischen Naturalismus;
- ANTOINE WATTEAU (1684 – 1721), französischer Maler
dessen gedämpftes und melancholisches Wesen den Grundstein
für die Romantik gesetzt hat, die viele Jahre später
von DELACROIX, CONSTABLE, TURNER und BLAKE weitergeführt wurde;
- WILLIAM HOGATH (1697 – 1764), sarkastischer und skrupelloser
englischer Maler. Mit seinen Bildern hat er die Korrupte und bedeutungslose
Gesellschaft seiner Zeit an den Pranger gestellt („Modische
Hochzeit“, „Aufstieg eines Lüstlings“, National
Gallery, London);
- ANTON RAPHAEL MENGS (1728 - 1779), böhmischer Maler, Theoretiker
des Klassizismus und genialer Porträtmaler;
- FRANZ ANTON MAULBERTSCH – (1724 – 1796), deutscher
Maler. Seine Fresken in deutschen, tschechischen und ungarischen
Palais, sowie im Schloss von Kremsier in Mähren (1758 – 1760)
können zweifellos den Vergleich mit den tiepolesken Malereien
der Würzburger Residenz aufnehmen (1751 – 1753).
Zwischen dem 17. Und dem 18. Jahrhundert wurde die Erneuerung der
italienischen Kunst SEBASTIANO RICCI (1659 – 1734) aus Belluno,
ALESSANDRO MAGNASCO (1667 – 1749) aus Genua und dem Neapolitaner
LUCA GIORDANO (1932 – 1705) anvertraut. In Venedig erreicht
die Malerei mit den Gemälden von Giovanni Antonio Canal (1697 –1768),
CANALETTO genannt, GIOVANNI BATTISTA PIAZZETTA (1682 – 1754),
FRANCESCO GUARDI (1712 – 1793), PIETRO FALCA (1702 – 1785),
LONGHI genannt, und von GIAMBATTISTA TIEPOLO (1696 – 1770)
ihren Höhepunkt.
Die Verschmelzung der Venezianischen Kunst mit dem Klassizismus
der sich zwischen der Mitte des 18. Jahrhunderts und den ersten
Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts entwickelt hat, geht auf den Trientner
GIOVAN BATTISTA LAMPI (1751 – 1830) zurück. Der höfische
Maler, der in Verona und Österreich ausgebildet wurde, genoss
die Kunst vieler gekrönter Häupter. Er war in Polen und
im fernen Russland tätig (1791) und lebte zuletzt in Österreich.
In Südtirol, vor allem im lebhaften Ambiente von Brixen, waren
zahlreiche, vor allem ausländische Künstler tätig.
So wie der Wiener STEPHAN KESSLER (1622 – 1700), der allerorten
Kirchen und Burgen ausgeschmückt hat. Die italienische Präsenz
war etwas mager, sie beschränkt sich auf einige Namen wie
Balestra und Marchesini, die Autoren von zwei Malereien im Bozner
Merkantilmagistrats. Der ANTONIO BALESTRA (1666 – 1740) hatte
einen großen Einfluss auf die Venetische Künstler die
ihn kannten. Unter diesen befinden sich so illustre Namen wie SEBASTIANO
RICCI, MATTEO BORTOLONI und GIAMBATTISTA PITTONI. In der Biographie
von Balestra wird der Anfertigung der allegorischen Wandmalerei
in Bozen besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Die zentrale Figur
der Komposition, ist ein kraftvoller Pluto der mit seinem Zweizack
die Erde in Brand setzt. („Die Reichtümer der Erde“),
das im Jahr 1698 vollendet wurde. Ebenfalls aus Verona stammt ALESSANDRO
MARCHESINI (1665 - 1738), Schüler von Falcieri und Cignani.
Er war außer in seiner Heimatstadt auch in Venedig und Padua
sehr aktiv. Seine wertvolle Malerei im Gebäude des Merkantilmagistrats
handelt von der „Schlichtung eines Streites zwischen einer
Stadt des Nordens und einer Stadt des Südens“.
Länger, im Gegensatz zu jener der Bildhauer, ist die Liste
der Maler, die in diesem Jahrhundert in Südtirol tätig
waren. Unter den lokalen Künstlern stechen vor allem Johann
Georg Plazer und Paul Troger hervor.
JOHANN GEORG PLAZER – wurde am 25. Juni 1704 in St. Michael/Eppan
geboren. Sein Vater, JOHANN VICTOR (Eppan 1665 – 1708) und
sein Großvater LUDWIG (Eppan 1626 – St. Pauls 1697)
waren beide als Maler in ihrem Heimatdorf tätig.
J.G. Plazer erweist sich bald als ein außergewöhnlich
schöpferischer Künstler von lebhaften Temperament. Als
Jugendlicher begibt er sich nach Wien, wo er schafft selbständig
zu werden und eine eigene Werkstatt als freischaffender Künstler
eröffnet. Er arbeitet vor allem im Kleinformat, und nur selten
erreichen seine Ölgemälde die Ausmaße seines „Christus
beim Segnen der Kinder“, von 101 x 108 cm.
Seine Bilder können drei Themenbereichen zugeschrieben werden:
Genremalerei, historische und mythologische Malerei, religiöse
Themen.
Der ersten Gruppe werden die Kleinformate „Familienszene“ und „Musikanten“ (Öl
auf Kupfer, Lukasgalerie, Wien), „Edelfrauen und Ritter im
Park“ (Öl auf Kupfer, 40 x 60 cm, Nationalgalerie Prag), „Konzert“ (St.
Petersburg, Eremitage) zugeschrieben. In der „Unterhaltung
nach dem Bankett“, verweilen die Tischgenossen nach dem Mahl
trinkend und singend bei Tisch. Es ist eine prunkvolle Komposition,
mit in der Luft hängenden Gesten und verschwitzten, mit Federhüten
geschmückten Köpfen (kleines Ölbild auf Kupfer,
Belvedere Wien). Die Haltung der Figuren und das Motiv selbst berufen
sich auf Antoine Watteau, den 1721 verstorbenen Vater der französischen
Romantik. Im Gemälde, das sich auf „Den Jordanischen
Knoten“ bezieht, finden wir eine Atmosphäre von venezianischem „gusto“ wieder.
Es ist ein entschieden gekünsteltes Werk, die Gesten der Figuren
sind von einer überladenen Gespreiztheit, die typisch für
das 18. Jahrhundert ist. Es ruft bestimmte Werke des Franzosen
JEAN HONORE‘ FRAGONARD (1732 – 1806) ins Gedächtnis.
Sei es wegen der Lichteffekte, als auch wegen der Lebhaftigkeit
der graphischen und chromatischen Effekte. Nichtsdestotrotz ist
Plazers „Jordanischer Knoten“ eine wichtige Arbeit,
die vor allem durch die genaue Beschreibung der Figuren, die durch
farbliche Abstufungen in wichtige und unwichtige unterschieden
werden, ausgemacht wird. Dieses Gemälde befindet sich im Staatlichen
Kunstmuseum in baden-württembergischen Karlsruhe.
Auf die selbe Periode geht das Gemälde „Latona verwandelt
die Bauern in Frösche“. Die Figur der Latona kommt aus
der Griechischen Mythologie und die beschriebene Szene ist eine
Episode in den „Metamorphosen“ von Ovid. Die Dramatik
der Figuren im Vordergrund steht im starken Kontrast zu der fast
idyllischen Aura die Latona umgibt. Diese scheint vom Geschehen
unberührt zu sein und widmet sich indessen dem Flechten eines
Korbes. Das Gemälde befindet sich heute im Minneapolis Institute
of Arts.
Zu den religiösen Motiven, die Platzer behandelt hat gehören: "Golgother",
eine vor Figuren vibrierenden Komposition, die sich in einer tragischen
Atmosphäre aufzulösen scheint; der "mirakulöse Fischfang" (Salzburg,
Residenzgalerie) wirkt trotz der Vielfalt des hintergrundes, des
aus Booten, Gebäuden und Treppen besteht aus dem Scharen von Fischern
und entstaunten Beobachtern hervorkommen gekünstelt.; die "Kreuzabnahme"
(Priv. bes) das vor Figuren strotzt, die sich im hintergrund verlieren.
Nur wenige Werke des Künstlers befinden sich in Südtirol.
Im Bozner Stadtmuseum wird eine „Susanne beim Baden“ aufbewahrt.
Die Figuren sind ungewöhnlich starr, besonders das Mädchen, üppig
wie eine Rubensfrau, scheint in ihrer unnatürlichen Haltung
versteinert zu sein.
J.P. Plazer der sein ganzes Leben in Wien verbracht hatte, kam
kurz vor seinem Tod nach Eppan zurück, wo er am 10. Dezember
1761 im Alter von 57 Jahren stirbt.
PAUL TROGER – gilt als der wichtigste Rokokomaler Südtirols.
Das Bozner Stadtmuseum besitzt aber nur drei Ölgemälde
von ihm: „ Das Martyrium von St. Kassian“, eine „Pietà“ und
eine „Fußwäsche“. Das aufwändigste
Werk des Künstlers befindet sich aber im Brixner Dom. Die
großzügig angelegten Fresken gehen auf die Jahre zwischen
1748 und 1750 zurück. Danach war der Künstler vor allem
in Österreich tätig.
Am 30. Oktober 1698 in Welsberg geboren, ging Troger bei FRANCESCO
SOLIMENA (1657 – 1747) nach Neapel in die Lehre. Solimena
hat mit seiner meisterhaften Technik zur Verbreitung des Barocks
im größten Teil Europas beigetragen. Wir wissen nicht
wie lange seine Lehrzeit gedauert hat. Mit 30 Jahren ist Troger
als freischaffender Künstler in Österreich tätig.
Zu jener Zeit zeugt die Gründung der Kaiserlichen Galerie
auf Wunsch Karl VI. vom Interesse seiner Dynastie für die
Kunst. Dort wird die Malerei des Italienischen und Flämischen
Barocks bevorzugt, der aber bald dem Wiener „Spätbarock“ weicht.
Die bevorzugten Themen dieser Malerei sind religiöser oder
mythologischer Art. Die Vorbilder waren Padre Pozzo, Piazzetta
und Solimena.
Zusammen mit DANIEL GRAND (Wien?1694 ca. – St. Pölten
1757), der eine lange Studienzeit in Italien verbracht hatte, fällt
Paul Troger als eines der größten Talente im Bereich
der Malerei und der Freskomalerei auf. Mehr noch als Grand, sticht
der Welsberger Künstler wegen seiner persönlichen Interpretation
der Italienischen Kunst, die es ihm erlaubt seinem ungestümen
Wesen Ausdruck zu verleihen.
Als Maler von religiösen Fresken hinterlässt Troger ein
bisschen überall Werke von unschätzbarem Wert. In einem
Niederösterreichischen Zisterznsierkloster, wird ein „Abendmahl“ Trogers
von 1748-49 aufbewahrt. Vorher befand sich Troger in Salzburg,
wo er im Auftrag Rottmayers Fresken für das Gewölbe der
Kajetankirche anfertigt. Besondere Aufmerksamkeit verdienen seine
Arbeiten die er in Melk hinterlassen hat. Er hat einen Saal und
eine Bibliothek des Klosters ausgemalt und das Werk Rottmayers
in der Peter-und-Paul-Kirche vollendet.
Er ist nicht einfach die zahlreichen Freskenzyklen, die Troger
in Österreich hinterlassen hat zurück zuverfolgen, aber
in den letzten Jahren haben sich Wiener Forscher mit dem Werk des
Südtiroler Künstlers beschäftigt, und bald wird
der Katalog des Künstlers vollständig sein.
In der Österreichischen Galerie in Wien werden zwei Gemälde
Trogers aufbewahrt die vom Ungestüm des Künstlers zeugen: „Betender
Christus“, von 1750 und „Hl. Sebastian und die frommen
Frauen“ von 1746. Auch heute noch wird Troger eine außergewöhnliche
Fertigkeit und Geschmack zugestanden. Zahllos sind seine Nachahmer,
wie F.A. Maulpertsch und M.J. Schmidt, die die wichtigsten Vertreter
einer neuen Wiener Künstler.
Ebenfalls ein Schüler Trogers in Welsberg ist der am 31. August
1697 in St. Lorenzen geborene MATTIA LAMPI. Er ist vor allem im
Trentino tätig, dort hinterlässt er zahlreiche Altartafeln.
Insbesondere wirkt er in Romano, wo er am 7. März 1780 stirbt.
Wir wollen auch an GIACOMO ANTONIO DELAI (Bozen 1699 – 1767)
erinnern. Dieser mittelmäßige Künstler stammte
aus der berühmten Familie von Stadtplanern. Der Schüler
von Carlo Innocenzo Carloni, ist der Autor von zahlreichen Fresken,
unter anderem jene in der St. Moritz-Kirche in Bozen (1735 ca.)
und der Brunecker Spitalskirche.
Im Stadtmuseum Bozen ist ein Ölbild zu sehen („Christus
und die Ehebrecherin“), in dem man den Künstler als
originellen Zeichner, mit einem guten Sinn für das erzählerische
erkennen kann.
Ein gebürtiger Brixner hingegen ist HANS MITTERWUZER (1745 –1788)
der für einige Zeit an der Wiener Akademie studiert hat. Bei
seiner Rückkehr nach Südtirol beginnt er seine Tätigkeit
als Maler von Fresken und Altartafeln. Ihm werden die Wandmalereien
in Meransen (1776), Spinges (1780), Pinzagen (1786) und Gsies (1788).
Vor allem bei den Altartafeln wird klar, dass er sich vom Werk
CRISTOFORO UNTERPERGERS, dem Neffen von Franz und Michelangelo
abgeschaut hat, dieser war nach Rom gegangen, um sich vom lebhaften
künstlerischen Treiben inspirieren zu lassen. Cristoforo ist
die St.-Agnes-Altartafel im Brixner Dom, die das „Martyrium
der Heiligen“ darstellt, zu verdanken.
Zu diesen gesellen sich andere heimische Künstler, die zur
Wiederbelebung des lokalen künstlerischen Ambiente beitragen:
JOHANN GEORG GRASMAIR, in Brixen geboren (1690 – 1751), er
ist stilistisch dem Trientner FRANZ UNTERPERGER nahe, von dem ihm
aber seine Farbwahl, die jener der Venezianischen Malern ähnelt,
ist unterscheidet. Seine Altartafeln findet man in Klausen (Pfarrkirche),
Bruneck (Spitalskirche), Lana (St. Anna-Kirche) und Kaltern (Pfarrkirche).
Er hat auch einige Malereien von landschaftlichem und mythologischem
Charakter angefertigt;
MICHELANGELO UNTERPERGER – am 11. August 1695 in Cavalese
(Tn) geboren, besucht er zusammen mit seinem Bruder Franz Seebald
die Schule von Giuseppe Alberti in ihrer Heimatstadt. Danach geht
er nach Venedig, wo er bei Nicola Grossi, Giambattista Pittoni
und Giovan Battista Piazzetta in die Lehre geht. Diese Meister
vermitteln ihm die Grundlagen der venezianischen Malerei des frühen
18. Jahrhunderts. 1738 geht er nach Wien, wo er dank seiner Beziehungen
und seines Ansehens zum Rektor der Akademie der Schönen Künste
ernannt wird. Obwohl er seinen Wohnsitz in der österreichischen
Hauptstadt bei behält, unternimmt er Reisen ins Trentino,
nach Nord- und Südtirol und nach Mähren, wo er, oft in
Zusammenarbeit mit seinem Bruder Franz Seebald, unterschiedliche
Aufträge an nimmt. Seine Tätigkeit geht von der Porträtmalerei, über
religiöse Gemälde zu historischen Themen. Im Bozner Stadtmuseum
wird ein in interessantes „Salomonisches Urteil“ aufbewahrt,
das auf das Jahr 1726 zurückgeht. In Brixen finden wir den „Tod
der Jungfrau“ (Dom) und die „Kommunion der Maria“ (Diözesanmuseum).
In Cavalese befinden sich zwei Tafeln: „Flucht nach Ägypten“, „Der
Tod des Heiligen Josef“. In Wien, wo Unterperger am 27. Juni
1758 stirbt, konserviert die Barnabitenkirche ein Gemälde,
das dem Erzengel Michael gewidmet ist.
FRANZ SEEBALD UNTERPERGER – der jüngere Bruder von Michelangelo
wurde am 1. August 1706 in Cavalese geboren. Er studiert zunächst
an der Schule von Giuseppe Alberti im Fleimstal und darauf bei
Giovanbattista Pitoni in Venedig. Er interessiert sich vor allem
für Altartafeln, die oft vom Bruder inspiriert sind, der nie
aufhört ihm bei seiner Arbeit zur Seite zu stehen.
Ein großer Teil der Arbeiten von F.S. Unterperger befindet
sich in Brixen, im Diözesanmuseum, im Dom, im Franziskanerkloster
(„Madonna mit Kind“, „Hl. Franziskus“),
im Klarissenkloster (ein Zyklus von 38 Gemälden die zwischen
1731 und 1732 entstanden sind und das „Leben der Heiligen
Klara“ darstellen, dazu ein „Kreuzgang“ und eine „Pietà“).
Im Pfarrhaus von Sarnthein befindet sich außerdem eine Altartafel
(„Der Gekreuzigte und St. Magdalena“) von hervorragender
Ausführung, die ebenfalls F.S. Unterperger zugeschrieben wird.
Andere Werke kann mit in zahlreichen Kirchen und Klöstern
Tirols, des Trentino und Südtirols (Neustift, Kaltern) finden,
deren ästhetischer Geschmack in der Venezianischen Lehre verankert
scheint. Ein Selbstporträt des Künstlers wird in den
Florentiner Uffizien aufbewahrt. Franz Seebald Unterperger stirbt
am 23. Jänner in Cavalese.
CRISTOFORO UNTERPERGER – der Neffe von Franz und Michelangelo,
und Sohn und Bruder von Malern eines bestimmten Talents (bzw. Giuseppe
Antonio und Ignaz) wurde ebenfalls in Cavales geboren (27. Mai
1732). Er wird zunächst von seinem Onkel Franz Seebald und
danach von Michelangelo unterrichtet, der sich zu jener Zeit in
Wien aufhielt. Darauf geht er nach Venedig und Verona, um beim
berühmten Meister Cignaroli in die Lehre zu gehen. Dieser
führt ihn in das raffinierte und affektierte Ambiente des
Venetischen Rokoko ein.
Giambettino Cignaroli (Verona 4. Juli 1706 – 1. Dezember
1770) war seinerzeit sehr aktiv. Er arbeitete in Venedig, Mantua,
Brescia, Mailand, Bologna und Ferrara, und obwohl er nie im Ausland
gewesen ist erhält er vom Kurfürsten von Sachsen, von
der Russischen Zarin und vom König von Polen Aufträge.
Man kann sich nicht erklären, wie er neben all diesen Verpflichtungen
Zeit für die Ausbildung der Lehrlinge fand, die sich in seine
Werkstatt drängten. Die Ergebnisse müssen aber zufrieden
stellend gewesen sein, da Cristoforo in den Kreis des großen
Anton Raphael Mengs in Rom aufgenommen wurde. Die Freundschaft
zwischen Mengs und Winckelmann, dem genialen Verfechter der neuen ästhetischen
Theorien des Klassizismus, die von den größten Künstlern
der Zeit befolgt wurden, ist bekannt.
Die Referenzen von Winckelmann beruhten vor allem auf grundlegende
Werken wie die „Geschichte der Kunst des Alterthums“
und "Anmerkungen über die Baukunst der Alten“, die als die Basis
um „weitere, noch ältere Zivilisationen der Finsternis der Zeit zu
entreissen". Im Auftrag Papst Klemens XIV. Arbeitete Unterperger zusammen
mit Mengs an der Ausschmückung der Papyruskammer im Vatikan. Andere Werke
Cristoforo Unterpergers sind die zwischen 1784 und 1786 entstandenen Malereien
in der Villa Borghese in Rom, welche die "Herkulesarbeiten" darstellen.
Diese wurden von Marcantonio Borghese auf Anraten des Architekten Antonio Asprucci
in Auftrag gegeben. Ebenfalls von Cristoforo sind die Gemälde in den Museen
von München ("Dreifaltigkeit"), Innsbruck ("Martyrium der
Heiligen Agnes", "Madonna mit Kind") und Burghausen ("Der
Heilige Bruno"), sowie die Bilder mit der "Predigt des Heiligen Antonius" und "der
Transport des Heiligen Hauses von Loreto" (Faenza). Im Bozner Stadtmuseum
wird das Gemälde "Hl. Ignaz aus Loyola" aufbewahrt. Es ist eine
etwas gekünstelten, inhaltslose Arbeit die nicht aus dem Schema der klassischen
Andachtsmalerei ausbricht.
Cristoforo Unterperger schaffte es mit seinem strengen Intellektualismus
in den zu den einflussreichsten Künstlern vom Rom jener Zeit
gezählt zu werden. Er stirbt am 25. Jänner in Rom.
CARLO LORENZI – er gibt nur unzureichende Informationen über
diesen Künstler, der im 18. Jahrhundert in Tirol tätig
gewesen sein soll. Ihm wird das Fresko in der Chorkapelle der Brixner
Hofburg zugeschrieben.
FRANZ ANTON ZEILLER – gebürtig aus Reutte in Nordtirol
(1716 – 1794). Er war in ganz Südtirol als Freskenmaler
tätig. In Brixen hat er die Kirche des Priesterseminars ausgemalt
(1764). Diese Arbeit bringt ihm den Ruf als Hofkünstler des
Bischofs ein. Er fertigt andere Fresken in der Bibliothek des Seminars
sowie in den Kirchen von Cortina, Toblach, Milland und Taisten
an.
JACOB ZANUS o ZANUSSI - Auf diesen Maler von venezianischer Herkunft,
der ausschließlich in Österreich bekannt ist, hat der Kunsthistoriker
Thieme - Becker aufmerksam gemacht. In einer Unterschrift von 1705
erklärt sich Zanus als "BRIXINIENSIS", während eine andere Unterschrift
von 1738 mit dem Zusatz "DE
PUECHES TIROL" versehen ist.
MARTIN KNOLLER – der Sohn eines Künstlers, der sein
erster Lehrer sein wird, wurde am 8. November 1725 im österreichischen
Steinach geboren. Er führt sein Studium zunächst in Innsbruck
und danach bei Paul Troger fort, dessen Helfer er bei wichtigen
Freskomalereien ist. 30-jährig begibt er sich nach Rom, wo
er Mengs kennen lernt und von der klassizistischen Doktrine Winckelmanns
beeinflusst wird. 1760 finden wir ihn in Mailand wieder, wo er
im Auftrag des Fürsten Firmian den Palazzo Vigoni ausschmückt.
Später unterrichtet er an der Akademie von Brera. Er hat neben
Porträts auch Fresken in den Mailänder Palazzi Litta,
Reale, Belgioioso und Greppi und in Gebäuden Tirols und Südtirols
angefertigt. Sie sind dem Spätbarock zuzuschreiben, auch wenn
nach und nach, besonders in den Porträts, der Klassizismus
Mengs durchscheint.
In der Pfarrkirche von Gries (Bozen) befinden sich bemerkenswerte
Arbeiten des Künstlers. Darunter das Fresko am Gewölbe
des Kirchenschiffs (1771), auf dem man den Heiligen Augustin „beim
Schlag gegen die Häretiker“ sieht. Dem selben Heiligen
ist auch das Gemälde an der Kuppel des Presbyteriums und die
Tafel des Hauptaltars gewidmet, auf der die „Ekstase des
Hl. Augustinus“ in barocker Theatralik dargestellt ist und
die auf das Jahr 1776 datiert ist. Die sechs Nebenaltäre der
Kirche sind hingegen interessante Beispiele sakraler Kunst, mit
Episoden des Lebens Christi („Christi Geburt“, „Epiphanie“, „Letztes
Abendmahl“ und „Himmelfahrt“) die zwischen 1795
und 1800 ausgeführt wurden. Hier scheint sich der Künstler
schon ganz zum Klassizismus bekehrt zu haben, dessen wichtigster
Vertreter er in Südtirol ist. Die Skizzen dieser Arbeiten,
eine „Kreuzabnahme“ von 1803 und ein Gemälde,
das „Jesus beim Tragen des Kreuzes“ darstellt, sind
in der Abtei der Kirche aufbewahrt. Im Ehrensaal des Bozner Merkantilgebäudes
ist eine Porträtsammlung des Künstlers ausgestellt: „Kaiser
Leopold II.“(1791); „Kaiser Franz II.“; „Elisabeth
Wilhelmine von Württemberg, Gemahlin Franz II.“. In
Mals befindet sich in der Pfarrkirche zur Heiligen Jungfrau ein „Tod
Josefs“ von 1782.
Der Maler stirbt am 24. Juli 1804 in Mailand.
GIOVANNI BATTISTA LAMPI (DER ÄLTERE) wird am 31. Dezember
1751 in Romeno im Trentino geboren. Nachdem er von 1768 bis 1771
in Salzburg studiert hat, begibt er sich zunächst nach Trient
auf die Schule von Rensi und danach nach Verona, wo er bei Francesco
Lorenzi arbeitet.
Er ist von der Englischen Kunst des ausgehenden 18. Jahrhunderts
mit ihrem „erhabenen Anmut“, sowie von den Werken Cignarolis
und Rotaris angezogen. Er beschäftigt sich mit der Anfertigung
von Porträts der wichtigsten Persönlichkeiten jener Zeit,
wie dem Bildhauer Antonio Canova, der Kaiserin Katharina von Russland
und den Kaisern Ferdinand I. und Josef II.. Lampi ist auch der
Autor der Porträts der Wolkensteiner in der Trostburg und
im Kloster Säben (1779) und für jene der Enzenberg in
Brixen und Innsbruck (1781). Zwischen 1780 und 1783 lebt er in
Innsbruck und Klagenfurt, wo er die Kunst Fügers kennen lernt.
Danach unterrichtet er vier Jahre lang an der Akademie von Wien,
in dieser Zeit führt er auch einige Arbeiten für den
Kaiserhof aus.
Als Freund der Grafen Potocki begleitet er sie nach Polen, wo er
dem Adel des Landes vorgestellt wird (1788-89). 1791 verbringt
er einige Monate in Russland. 1796 ist er wieder in Wien und beschäftigt
sich mit der Malerei von Porträts und klassizistischer Sakralkunst.
Er stirbt hier am 11. Februar 1830.
Sein Werke können in verschieden Italienischen Museen, wie
dem Bozner Stadtmuseum, den Uffizien in Florenz und dem Stadtmuseum
Triest bewundert werden.
MATTHIAS TWINGER – hat seinen Ruhm vor allem der Schwägerschaft
zu Karl Heinici zu verdanken. Zunächst geht er zu Gabriele
Kessler in die Lehre. Danach studiert er in Italien, kehrt aber
bald nach Bozen zurück. Hier sind nur wenige Arbeiten erhalten.
Darunter ein frühes Werk: „Christus und der Zöllner“ (1734),
das für das städtische Rathaus angefertigt wurde, die
Altartafel der Pfarrkirche von St. Leonhard in Passeier und das
Wappen des Merkantilmagistrats (1745). Twinger stirbt 1762 in Bozen.
KARL HENRICI – kam im Winter 1757 nach Bozen, wo er von Twinger
aufgenommen wird. Der in gebürtige Schlesier (Schweidmitz,
1737), musste Henrici seine Heimat verlassen als diese von der
Preußischen Armee besetzt wurde. Dies war im Jahr 1755. Zuerst
flieht der Künstler nach Prag, das zu jener Zeit ein lebhaftes
künstlerisches Milieu zu bieten hatte. Nach einem kurzen Aufenthalt
in Wien bleibt er für einige Zeit in Venedig. In diesen Jahren
sieht die Lagunenstadt die letzten Blüten der Malerei ihrer
glorreichen Zeit. Die Künstler sind (1702-1785), Piazzetta
(1683-1754), Guardi (1712-1793), G.B. Tiepolo (1696-1770) und Piranesi
(1720-1778).
Mit diesem Erfahrungsschatz arbeitet Henrici für kurze Zeit
in der Werkstätte von Boscorati, um seine Kenntnisse der Venezianischen
Malerei zu vertiefen. Einige Zeit danach, reist er, obwohl er durch
seine Heirat mit der Tochter seines Freundes Twinger die Bozner
Bürgerschaft erhalten hatte, in das Trentino, wo er zahlreiche
Arbeiten hinterlässt. Unter diesen wollen wir an die Fresken
im Palazzo Perotti in Covelo bei Trient (1767) und in der Kapelle
des Trientner Palazzo Salvadori (1770) erinnern. Im darauf folgenden
Jahr kehrt er nach Bozen zurück, um die „Grazienkapelle“ der
Stadtkirche mit „Geschichten aus dem Leben Marias“ (1771)
ausschmückt. Die am größten angelegte Episode des
Zyklus ist die im Venezianischen Stil angefertigte „Anbetung
der Könige“. Danach arbeitet Henrici in den Kirchen
von Tiers, Tisens, Steinegg und St. Vigil in Enneberg. Im Kalterer
Tertiarerinnenkloster malt er vierzehn Stationen des „Kreuzwegs“.
In der Pfarrkische von Sand in Taufers befindet sich eine Altartafel
Henicis, auf der die Heilige Jungfrau abgebildet ist. Im Probsteiwidum
in Bozen werden zwei Gemälde aufbewahrt: eines stellt das „Heilige
Herz Jesu“ dar, das andere das „Herz Marias“.
(1774). In der Pfarrkirche von St. Kassian gibt die Altartafel
ein etwas gekünsteltes und unnatürliches „Martyrium
des Hl. Kassian“ wieder, die das Datum der Fertigstellung
und die Unterschrift des Künstlers aufweist. Aber das Meisterwerk
Henricis sind die Fresken des Palais Rafenstein in der Bozner Mustergasse.
Der Freskenzyklus in typisch venetischer Manier, von schnellem
Pinselstrich und von einer bisher unbekannte farblichen Frische.
Im großen Saal im ersten Stock des Gebäudes finden in
der Mitte des Gewölbes die klassizistische Malerei mit dem
allegorischen Motivs des „Triumph der Liebe“, auf der
sich die zahlreichen Figuren auf einen in Wolken gepackten Olymp
drängen. In den Rokoko-Schriftrollen aus Stuck finden wir
die Figuren Poseidon, Bacchus, Minerva und Pluto.
Die Ostwand des Saales wird von der Szene „Maskenball“ beherrscht,
in dem sich die Figuren auf einer mit Säulen umsäumter
Treppe versammelt haben die vor dem Hintergrund eines fabelhaft
anmutenden Gartens steht, der sich ins Endlose auszubreiten scheint.
Die Atmosphäre ist süßlich, wie ein Traum der zur
berauschenden Wirklichkeit geworden ist. Die Gebärden sind
künstlich, typisch für die Venezianische Kunst des 18.
Jahrhunderts. Die bunten und eleganten Pärchen scharen sich
um zwei Tänzer die eine einstudierte Choreographie vorführen.
An den Seiten des Kamins befinden sich zwei andere Malereien. Sie
strotzen vor bunten Figuren, die auf einer Fläche aufgeteilt
sind die von einer Vielzahl von Treppen eingeteilt ist: der „Gitarrenspieler“ und
die „Farse“, mit Theater spielenden Figuren.
Er ist erforderlich andere Arbeiten Henricis aufzuzeigen: die tiepolesken
Kreuzgänge von St. Lorenzen und St. Vigil in Enneberg und
die Altartafeln von Sand in Taufers, Tisens und St. Gertraud in
Bozen. Im Bozner Stadtmuseum gibt es einen ganzen Raum mit Werken
des Künstlers. Es handelt sich um Ölbilder von venezianischen
Liebreiz, leuchtenden Farben und raffinierten Tönen. Der Kunstliebhaber
hat endlich die Möglichkeit sich nicht nur zwischen Christus-
und Mariendarstellungen zu bewegen. Wie zur Zeit der höfischen
Malerei, wird jetzt auch wieder Motiven die der Phantasie der Künstler
entspringen Platz gegeben. Unter diesen Arbeiten wollen wir auf
die „Schlachtszene“, das Bildnis von Herr und Frau
Gugler, fünf Ölbilder aus dem Jahr 1780 die sich mit
dem Orient beschäftigen, drei mit mythologischen Figuren und
zwei mit historischen Motiven, aufmerksam machen. In dieser Sammlung
befindet sich auch ein wertvolles „Frauenporträt“,
von 1799, das vor Henricis vollkommener Erblindung entstanden ist.
Im Innsbrucker Ferdinandeum ist ein Gemälde aufbewahrt, das
auf um 1783 datiert wird. Er handle sich hierbei um das „Bildnis
von Franz“, eines der 15 Kinder des Künstlers.
JOSEF SCHÖPF – in Telfs geboren (1745 – 1822,
ist er als Schüler Martin Knollers aus der Zeit der Fresken
in der Grieser Pfarrkirche bekannt. Danach geht er nach Rom, wo
er dem Reiz der klassizistischen Malerei erliegt. Noch im barocken
Stil hat er die St.-Johanns-Kirche im Ahrntal ausgeschmückt
(1786). Außerdem hat er in der Peterskirche von Villnöss
(1798) und in der Pfarrkirche von Kaltern (1793) Malereien angefertigt.
Danach arbeitet er wieder in der Ahrntaler Kirche für die
er noch Tafeln für die zwei Seitenaltäre mit den Motiven „Jungfrau
Maria“ und „Der Tod des Heiligen Martin“ anfertigt
(1795). Schöpf hat auch ein „Porträt Franz Wierers“ (1786),
dem Pfarrer dem der Bau der Kirche zu verdanken ist, gemalt. In
Klausen hat Josef Schöpf an den Nebenaltären der Andreaskirche
gearbeitet. Im Brixner Dom hat er die Altäre „Aller
Heiliger“ und des „Heiligen Kreuzes“ hinterlassen.
Auch die Altartafeln der Pfarrkirche von Trens (1805), werden dem
Telfser Maler zugeschrieben.
JOSEF SCHELZKY – ebenfalls ein Schüler von Martin Knoller,
wurde 1770 in Innsbruck geboren. Schelzky sind die Altartafeln
der Kirchen von Lüsen (1796), Auer (1806) und Karneid (1812,
befindet sich heute im Bozner Franziskanerkloster) zu verdanken.
Kurz vor seinem Tod im Jahre (1814), fertigt er die Fresken in
der Pfarrkirche von Nals in einem Stil der an Josef Schöpf
erinnert an.
Hier möchte ich noch andere, weniger begnadete Künstler
jener Zeit auflisten. Sie haben vor allem fromme Auftragskunst
hinterlassen: Pater LUKAS PLAZER aus Eppan hat die 31 Gemälde
mit Episoden aus dem Leben des Hl. Franziskus (1706/1709) im Franziskanerkloster
in Innichen gemalt; MATHIAS GASSER ist die Altartafel der Pfarrkirche
von Niederolang zu verdanken. Darauf sieht man vor dem Hintergrund
der Ortschaft Niederdorf die Heiligen Petrus und Agnes in der Unteren
Bildhälfte und die Figur der Maria Helferin die von Engeln
gehalten wird im oberen Teil des Gemäldes (1713).
Von ULRICH GLANTSCHNIGG haben wir schon gesprochen, aber es ist
keine Unachtsamkeit ihn hier wieder zu erwähnen. Er ist der
Autor der Altartafel der Kirche von St. Josef am See, die den Heiligen
Antonius von Padua darstellt (1720). Etwas lebhaft ist das großartige
Fresko von MATTHÄUS GÜNTHER Kuppel der Barocken Kirche
zur Heiligen Elisabeth in Sterzing. JOSEF KIRCHEBENER, hat hingegen
die drei Fresken an der Decke der großen Pfarrkirche in St.
Ulrich angefertigt. JOSEF WENGNMAYR, der um die Mitte des Jahrhunderts
tätig war, werden die Fresken in der St.-Georgskirche in Obermais
(1756) und der Kapelle von Schloss Rubein (1740) sowie die Wandmalereien
im Pfarrhaus von Untermais (in der internen Kapelle und im „St.-Valentinssaal“)
zugeschrieben.
|