Testatina

DIE BRONZEZEIT (1700 – 850 v. Chr.)


Viele Gelehrte sind der Meinung, dass das Kupfer, das erste Mineral gewesen sei, welches die Menschen verarbeitet haben, und damit der Hüttenkunde begründeten. Andere sind der Meinung, das Blei noch vor dem Kupfer verarbeitet wurde, da es einen relativ niedrigen Schmelzpunkt hat (327° C) der wesentlich tiefer als jener von Kupfer liegt (1083°C). Aber dieser Punkt ist umstritten, da immer wieder Manufakte aus dem einen und dem anderen Metall gemacht werden, die auf immer spätere Epochen datiert werden.

Zweifellos stellt der Anbruch der „Ära der Metalle“ eine der einschneidendsten sozialen und ethnischen Revolutionen der Antike dar. Von Anatolien gelangt eine neue Zivilisation, welche die neuer Technologien mächtig war, über das Mittelmeer in die entlegensten Gebiete des Okzidents. So entstehen neue Kulturen, jede mit eigenen Merkmalen, die aber untereinander durch viele Gemeinsamkeiten verbunden sind.

Die Technik der Metallverarbeitung drang, nach einem langwierigen Verbreitungsprozess auch bis nach Südtirol vor. In St. Georgen und St. Lorenzen wurden Spuren von Schmelzöfen gefunden. Sie wurden an erhöhten Stellen errichtet um einen Abzug des Rauches zu sichern.

Die ersten Objekte aus Kupfer tauchen auf, aber der Gebrauch von Manufakten aus Stein dauert an. Interessant ist jener Schmelzofen, der in der Nähe von Fennberg auf einer Höhe von 1100 Metern ans Licht gekommen ist. In der Umgebung gibt es keine Spuren von Bergwerken und deshalb ist es wahrscheinlich, dass das Metall aus anderen Gebieten herangeschafft wurde. Dieser Epoche gehören „Menhirs“ an, die mit Äxten und Dolchen gehauen wurden, vielleicht sind es anikonische Figuren. Der Stein in Tramin der den Ansatz eines Kopfes darstellt lässt darauf schliessen.

Es ist schwierig zu sagen, wann die Bronze in Südtirol aufgetaucht ist. Die Einführung dieses Metalls ist von grundlegender Bedeutung, da sie die Technologie und Typologie der Manufakte revolutioniert hat. Mit der Kupfer-Zinn-Legierung wurden Helme, Schwerter und Gebrauchsgegenstände hergestellt. Neben dem Kupfer wurde auch Zinn importiert, das aber schwer abzubauen war.

In der frühen Bronzezeit wurde viele neue Gegenstände hergestellt. In St. Georgen bei Bruneck, in Klobenstein und in Mals wurden Haarnadeln aus dieser Legierung gefunden. Eine Bronzeaxt, welche die brüchigeren Steinäxte ersetzte, wurde auf dem Penser Joch gefunden. Dieser neuen Phase gehören die Keramiksplitter an, die beweisen das es in Castelfeder bei Auer eine Siedlung gegeben hat. Der Hügel wurde wahrscheinlich wegen seiner Wehrtechnisch günstigen Lage gewählt.

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