Im Aldeiner Dorfmuseum findet der Besucher sakrale Kunst, die Frömmigkeits- und Kunstformen des Barock und Rokoko wiederspiegelt. Neben der Pflege und Darstellung technischer Kuturgüter aus dem bäuerlichen Alltag wird in Radein der geologische Aspekt, am Beispiel der Bletterbachschlucht, präsentiert.
Service: Parkplatz, Bar, Restaurant
Ausgestellt sind Geräte aus Handwerk, Wein- und Ackerbau, Haus- und Hofwirtschaft, aber auch die traditionellen Traminer Faschingsfiguren vom „Egetmann“-Umzug, der auf einen heidnischen Brauch zurückgeht.
Service: Parkplatz, behindertengerecht
Unter dem Motto „Unvergessen, 1914 – 1918“ hat der Bozner „Geschichtsverein des 1. Weltkriegs“ im Jahr 2000 dieses Museum ins Leben gerufen. Es sind zahlreiche Fundstücke aus dieser Epoche ausgestellt.
Im malerisch gelegenen Plattnerhof wird die Geschichte und Entwicklung der Imkerei in Südtirol aufgezeigt. Zeugnisse hiervon sind alte Bienenkörbe, Bienenkästen, Honigschleudern und –pressen und andere Imkerwerkzeuge. Der bienenkundliche Teil wird im Freigelände gezeigt. Ein Lehrpfad führt vorbei an alten Bienenständen, wo der Besucher das emsige Treiben vor den Fluglöchern beobachten kann. Mit einer Honigverkostung wird der Besuch abgeschlossen.
Service: Parkplatz, Shop
Im romanischen Turm der ehemaligen Burg Gries, heute in den Klosterbau integriert, ist eine Sammlung alter und neuer Krippen, Weichnachtsdarstellungen und Passionskrippen besichtigt werden ausgestellt.
Im ehemaligen Merkantilgebäude (Handelsgericht) mit seinem prunkvollen Gerichtssaal wird die Tradition der Messen und Märkte Bozens als internationale Handelsstadt aufgezeigt. Neben der Architektur sind sicherlich die Einrichtung von Tischlermeister Anton Katzler (1700 – 1730), die Gemälde des berühmten Prunksaales von Tiroler Barockmalern, die Urkunden der Ordnung der Bozner Märkte sowie die Stoffmusterkataloge sehenswert.
Museion sieht sich nicht nur als Sammelbecken für Kunstobjekte, sondern auch als internationale Kunstwerkstatt mit interdisziplinärer Ausrichtung. Eine zentrale Rolle im Projekt Museion nimmt die Sammlung ein, die in starker Relation zu den Wechselausstellungen steht. Ein besonders suggestiver Anblick bietet sich den Besuchern nachts, wenn sich die Fassaden des Gebäudes in leuchtende Projektionsflächen verwandeln.
Das Museum Zeitreise Mensch dokumentiert auf spannende Art das Leben des Menschen in den verschiedenen Epochen. Beim Erkunden der über 5.000 ausgewählten Ausstellungsstücke können sich die Besucher auf eine Zeitreise durch 10.000 Jahre begeben und dabei hautnah erfahren, wie aus den steinzeitlichen Jägern und Sammlern allmählich die moderne Konsumgesellschaft heranwuchs. Die große Themenvielfalt und eine pädagogisch aufbereitete Führung machen den Besuch zum Erlebnis.
Service: behindertengerecht
Im ehemaligen Amtshaus Kaiser Maximilians I. hat heute das Landesmuseum für Naturkunde seinen Sitz. Auf zwei Stockwerken (mit einer Gesamtfläche von etwa 1000 qm) wird Südtirols Landschafts- und Naturgeschichte gezeigt. Modelle, Dioramen, Experimente und Multimedia-Stationen geben Einblicke in Südtirols Erdgeschichte, in die Entstehung und Entwicklung der Lebensräume.
Service: behindertengerecht, Museumsshop
Schloss Moos ist ein mittelalterlicher Wehr- und Wohnturm. Die Räume sind mit historischer Einrichtung und Fresken aus der Zeit um 1400 ausgestattet. Eine Besonderheit ist die Darstellung des "Katzen- und Mäusekriegs" (1410). Das Museum beruht auf der Stiftung des Bozner Kaufherren Walther Ammon, der seine Gemäldesammlung von Tiroler Künstlern und das Schloss selbst der Öffentlichkeit zum Geschenk machte.
Service: Parkplatz
Das Schulmuseum der Stadt Bozen wurde im Mai 1995 eröffnet und ist italienweit das erste seiner Art. Im dritten Stock der 'Dante-Alighieri'-Schule untergebracht, erzählt es die Geschichte von Schülern und Lehrern anhand von Gegenständen, die den schulischen Alltag im Wandel der Zeit dokumentieren.
Auf den Grundmauern des mittelalterlichen Ansitzes Hurlach wurde 1902-04 nach Plänen von Karl Delug das Bozner Stadtmuseum erbaut. Die reichhaltigen Sammlungen des traditionsgemäß nach den Sachgebieten Archäologie, mittelalterliche und neuere Kunst sowie Volkskunde geordneten Museums umfassen einerseits alte Bestände, wie jene des Vereins für christliche Kunst, des Museumsvereins und des Bozner Staatsgymnasiums. Eine kostbare Sammlung von archäologischen Funden, Zeugnisse mittelalterlicher, gotischer und barocker Kunst, eine bedeutende Ausstellung von traditionellen Trachten und Objekten der Tiroler Volkskultur erwarten den Besucher im ältesten Museum Südtirols. Die auf lokale Archäologie und Kunstgeschichte spezialisierte Bibliothek bietet auch Einblick in den Nachlass Rasmo-von Zallinger.
Das 1998 eröffnete Landesmuseum für Archäologie dokumentiert neben dem Fundkomplex 'Mann aus dem Eis' die Ur- und Frühgeschichte Südtirols vom Ende der letzten Eiszeit (15.000 v. Chr.) bis zur Zeit Karls des Großen (um 800 n. Chr.). Das Museum bietet einen spannenden Ausflug in die Alpine Vorzeit. Modelle, Rekonstruktionen, Raumbilder, Videos und interaktive Multimedia-Stationen geben auf anspruchsvolle und gleichzeitig unterhaltsame Weise Einblick in die Vergangenheit. Eingefügt in den historischen Rahmen bilden der 'Mann aus dem Eis', im Volksmund auch 'Eismann' oder 'Ötzi' genannt, und seine Beifunde den zentralen Ausstellungskomplex. Die außergewöhnliche und weit über die Grenzen des Landes hinaus bekannte Gletschermumie aus der Kupferzeit und die zahlreichen, überaus gut erhaltenen Beifunde geben einen einmaligen Einblick in die Lebensumstände eines jungsteinzeitlichen Menschen.
Service: behindertengerecht, audio-guides, Shop
Das Südtiroler Weinmuseum wurde 1955 als erstes Weinmuseum südlich der Alpen gegründet. Im Zehentkeller des landesfürstlichen Pfleghauses im Zentrum der Marktgemeinde Kaltern an der Weinstrasse gelegen, verschafft es dem Besucher einen Einblick in die alte Weinbautradition des Landes und vermittelt gleichzeitig einen Eindruck von der Bedeutung des Weines für die Volkskultur in Südtirol.
Service: behindertengerecht