Neustift gilt als eines der bedeutendsten Tiroler Klöster und steht größtenteils zur Besichtigung offen. Besondere Aufmerksamkeit sollten Sie den berühmten Deckenfresken von Matthäus Günther schenken. Nach der St.-Vigil-Kapelle können Sie die Bibliothek, die eine Sammlung von wertvollen Handschriften wahrt, besichtigen, sowie die Pinakothek in der Juwele gotischer Tafelmalerei (Friedrich Pacher, Marx Reichlich, Andreas Haller ausgestellt sind. Im mittelalterlichen Kreuzgang treffen sie auf das Grabmal des Minnesängers Oswald von Wolkenstein.
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Das 1901 gegründete Diözesanmuseum befindet sich seit 1976 in der Hofburg in Brixen. Um 1250 als fürstbischöfliche Residenz erbaut, war sie bis 1964 Bischofssitz. In der historischen Abteilung des Museums zeugen Einrichtungsgegenstände, Textilien, Baupläne, Karten, Urkunden und Bilder von dessen Geschichte. Die kunsthistorische Abteilung zeigt anhand von wertvollen Plastiken, Malereien, und Kunsthandwerk die Entwicklung sakralen Kunstschaffens von der Romanik bis zur Moderne. Besonders interessant ist die reiche Sammlung romanischer Kruzifixe und Madonnen, gotischer Skulpturen und Tafelbilder, die durch mittelalterliche Handschriften ergänzt wird. Im Domschatz werden kostbare Goldschmiedekreuze und Elfenbeinkunstwerke gezeigt. Es sind auch Werke von Michael Pacher und Hans Klocker, die wichtigsten Maler der Spätgotik in Südtirol, vorhanden. Besondere Aufmerksamkeit verdient auch die barocke Hofkirche, die von den lokalen Künstlern Cristoforo Benedetti, J.G.D. Gtaßmair und Kaspar Waldmann ausgestattet wurde. Von großer Bedeutung ist auch die Sammlung der Tiroler Barockmaler, aus dem das Werk von Paul Troger heraussticht. Die Krippenausstellung beherbergt einmalige Großdarstellungen von Franz Xaver Nißl und Alois Probst von 1790 sowie künstlerisch wertvolle Krippen vom 18. Jahrhundert bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts.
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Das Dorfmuseum ist im Krösshaus nahe der Pfarrkirche untergebracht. Es sind vor allem Arbeitsgeräte aus Landwirtschaft, Handwerk, und Hauswirtschaft ausgestellt, aber es wird auch ein Einblick in die Dorfgeschichte gegeben
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Die Sammlung des Mineraliensuchers Paul Fischnaller beinhaltet neben den berühmten Teiser Kugeln viele Bergkristalle und andere Mineralien aus den alpinen Klüften. Als Einsteig zum Thema zeigt ein Video die Entstehung von Mineralien.
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Seit Herbst 2002 ist das Pharmaziemuseum Brixen im Haus der Stadtapotheke für Besucher geöffnet. Die besonderen Ausstellunsstücke rund um die Herstellung von Arzneimitteln wie Tablettenpressen, Pillenrechen, oder Zäpfchenformen machen es für Laien wie Experten zu einer pharmaziehistorischen Fundgrube. Die gezeigten Geräte, Heilmittel, Gefäße und Verpackungen stammen aus dem täglichen Apothekengebrauch und beschreiben Fortschritt und Wandel der Arzneikunde am Beispiel eines originalen Bestandes. In ihrer Kontinuität und Fülle dokumentieren sie nahezu lückenlos mehr als 400 Jahre Pharmaziegeschichte.
Die Schlossanlage aus dem 16. Jh. diente den Fürstbischöfen von Brixen bis 1803 als Sommersitz. Berühmt war es für den Hirschgarten, das riesige Freigehege für Vögel und den Fischteich. Als besondere Sehenswürdigkeiten gelten heute die Innenausstattung aus der Renaissance mit Täfelungen, Einlegearbeiten, geschnitzten Portalen, Öfen und Fresken sowie die Sammlung Südtiroler Kunstwerke des 15. bis 20. Jahrhunderts.
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Das Stadtmuseum Klausen ist im ehemaligen Kapuzinerkloster untergebracht. Die verschiedenen Sammlungen bestehen aus: Loretoschatz (spanisches und italienisches Kunsthandwerk vom 16. und 17. Jh.), sakrale Kunst (15. - 19. Jh.), Künstler und Kunst in und um Klausen aus der 2. Hälfte des 19. Jh.s, als Klausen ein beliebtes Ziel für Künstler auf der Suche nach romantischer Inspiration war.
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Im ehemaligen Hospiz des Deutschen Ordens befinden sich das Multscher Museum mit den erhaltenen Teilen des bekannten spätgotischen Altars von Hans Multscher aus Ulm, und das Stadtmuseum mit historischen Landkarten, Stadtansichten sowie lokalem Kunsthandwerk.
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Am Schneeberg ist das höchstgelegene Bergwerk Europas fast zur Gänze erhalten. Europaweit einmalig ist daher auch der umfassende Einblick in die 800 Jahre währende Bergbaugeschichte. In Ridnaun zeigt der Schaustollen (200 m lang) die Erzabbaumethoden vom Mittelalter bis in die unmittelbare Gegenwart. Hier bietet die noch heute funktionstüchtige Originalanlage aus den Zwanziger Jahren einen realistischen Eindruck der Erzaufbereitung. Bergbaugeschichte und das Leben der Knappen sind im Arbeiterhaus dokumentiert. Zum Erlebnis wird der Besuch bei einer mehrstündigen Exkursion unter Tage (7 Std.) oder bei einer Tagestour auf den Schneeberg (10 Std.). Der Bereich auf der Passeirer Seite besteht aus der Knappensiedlung St. Martin am Schneeberg (2355 m) und dem ehemaligen Bergbaugelände. Das Herrenhaus und das alte Knappenhaus wurden zu einer Schutzhütte mit 100 Schlafplätzen umgebaut. Die alte Schmiede beherbergt einen Schauraum. Auch von dieser Seite werden verschiedene Touren und Führungen durch das Abbauggebiet angeboten.
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Über dem Kirchdorf Mareit erhebt sich mächtig Schloss Wolfsthurn, wo seit 1996 das Südtiroler Jagd- und Fischereimuseum, als Teil des Landesmuseums für Volkskunde (in Dietenheim) seinen Sitz gefunden hat. Auf drei Stockwerken sind drei Ausstellungsbereiche untergebracht. Neben Jagd und Fischerei aus kulturhistorischer Sicht führt der Rundgang auch durch die im Originalzustand erhaltenen Prunkräume des Schlosses und vermittelt den Eindruck von adeligem Leben im 18. und 19. Jh. Museumspädagogische Aktionen haben im Kellergeschoss Platz gefunden.
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Die im 12. Jh. errichtete Ministerialienburg wurde im 14. und 15. Jh. erweitert. Sechs Jahrhunderte lang im Besitz der Herren von Wolkenstein gehört sie seit 1967 dem Südtiroler Burgeninstitut. Das heutige Erscheinungsbild des Residenzschlosses mit Festungscharakter ist geprägt von Umbauten der Renaissance. Die idyllische und unverfälschte Burg symbolisiert die Spannung zwischen wehrtechnischem Schutz und repräsentativer Wohnlichkeit.
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