Testatina

Der Einsiedler vom Schlern

In der Höhle bei Klausen neben einer kleinen zu Füßen des Schlerns erbauten Kapelle hauste vor langer Zeit ein Einsiedler, der getreu seinen Grundsätzen der Natur mit Achtung begegnete, und mit den Zwergen und Tieren in brüderlicher Eintracht lebte.

Weit über dieumliegenden Täler hinaus als weiser und kluger Mann bekannt, wurde er eines Tages von Kaiser Max höchstpersönlich aufgesucht. Seine kaiserliche Majestät wollte ihn bei sich am Hofe in Wels haben, damit er ihm mit Rat und Tat zur Seite stehe.

Der Einsiedler lehnte es – zwar mit Respekt aber mit Nachdruck – ab, dem Kaiser zu folgen, der dann auch unverrichteter Dinge Die Heimreise allein, wie er gekommen, antrat.

Viele Jahre nach dieser Begegnung verbreiteten die Zwerge die Nachricht vom Tode des Kaisers. Als ihn Die traurige Kunde erreichte, erkrankte der Einsiedler und starb den Tod eines Gerechten.

Es folgte eine Zeit der Stille, die plötzlich durch feindliche Soldaten gestört wurde. Sie plünderten den Ort und zerstörten die Höhle und die Kapelle mutwillig.

Als sie abgerückt waren, machten sich die Zwerge auf die Suche nach den silbernen Glocken. Dass sie fündig geworden sind, ist so gut wie erwiesen. Zahllose Sagen kennen den Schlern als den Klingenden Berg.

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