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Energielexikon: C-D

Carbon credits (Emissionshandel)
Auch als "Rechte im Emissionshandel" bekannt, stellen eine Umsetzung der Abkommen des Kyoto-Protokolls dar, wonach für alle unterzeichnenden Länder maximale CO2-Emissionswerte festgelegt und die Verpflichtung vorgesehen wurde, die derzeitigen Emissionen auf diese Werte herabzusenken. Die Senkung erfolgt entw. durch Eingriffe in Technologie in Industrie und Verkehr, oder durch Ankauf von Zertifikaten (Carbon Credits) welche jene Länder ausstellen können, die ihre maximale Emissionsschwelle noch nicht erreicht haben. Dadurch sollen zwecksgebundene Investitionen in den Entwicklungsländern getätigt werden, die den Einsatz umweltschonender energieeinsparender Techniken und Produktionsprozesse vorsehen.

Carbon sink (Kohlenstoffsenke)
Abschnitt des Kohlenstoffkreislaufs in dem es zu einer Kohlenstoffansammlung kommt. Wenn beispielsweise von allen Lebenwesen der Erde mehr Kohlenstoff freigesetzt wird als durch die Photosynthese aufgenommen wird, dann stellt die Biosphäre die "Quelle" und die Atmosphäre die Kohlenstoffsenke dar. Weitere wichtige Kohlenstoffsenken sind Meere und Wälder.

Carbon tax
Besteuerung fossiler Energieträger zur Minderung der Kohlendioxid-Freisetzung in die Atmosphäre.

Commodity
Im Zusammenhang mit der Energiewirtschaft versteht man darunter Substanzen, Stoffe und Güter mit einheitlich festgelegten Eigenschaften.

Distickstoffmonoxid
Auch Lachgas genannt; ist ein farbloses Gas, mit chemischer Summenformel N2O, zählt zu den Treibhausgasen. "

Depletion
Englischer Begriff, mit dem eine negative Bilanz der Umweltressourcen bezeichnet wird. Genau genommen versteht man unter ökologischer D. wenn die Nutzung nicht erneuerbarer Ressourcen sowie biotischer Ressourcen die Geschwindigkeit mit der sich diese neu bilden übetrifft.


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