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Energielexikon: E

Effizienz
Verhältnis zwischen Input und Output eines bestimmten Faktors bzw. die erzeugte Produktionsmenge in Bezug auf die dafür aufgebrachten Leistungen und Produktionsfaktoren. Im Zusammenhang mit Energie spricht man auch von Energieeffizienz wie z.B. die real verfügbare Wärme im Vergleich der dafür verbrauchten chemischen Energie (siehe auch Wirkungsgrad)

Eigenproduzent
Nach dem italienischen Gesetz gelten alle jene Einzelpersonen oder Körperschaften als E. die mindestens 70% ihres Strombedarfs durch selbst erzeugten Strom abdecken.

Eignungsschwellen fü den Strommarkt
Definieren alle gesetzlichen und technischen Eigenschaften eines Stromproduzenten oder Stromabnehmers hinsichtlich der Einstufung und Bezeichnung. Die Grunderfordernisse um in Italien beispielsweise als "geeigneter Kunde" zu gelten, beschreiben die Mindestwerte der Stromabnahme und sind nach italienischem Gesetz im Bersani-Dekret enthalten.

Eingeschränkter Energiemarkt
Abschnitt des italienischen Strommarkts der sich auf die die Lieferungen an die Endverbraucher beschränkt, welche nicht als "geeignete Kunden" gelten und somit nur mit jenen Stromanbietern Verträge abschließen können, die in ihrem geografischen Umfeld tätig sind. In diesem Fall wird der Strompreis von der nationalen Behörde für den Strom- und Gasmarkt (AEEG) festgelegt und ist auf dem gesamtstaatlichen Gebiet gleich.

Einspeisungstelle
Die Einspeisungsstelle ist der Punkt, an dem der vom Produzenten erzeugte Strom in das Netz eingespeist wird.

Einziger Käufer
Ist die GmbH des Managers des nationalen Stromnetzes (GRTN: Gestore della Rete Nazionale di Trasporto; 100% staatliche Kapitalgesellschaft). Der EK ist laut Gesetzesdekret 79/99 (auch “Bersani-Dekret" genannt) eine nicht gewinnorienterte Gesellschaft, dessen Aufgabe der Abschluss und die Verwaltung von Stromlieferungsverträgen mit gesetzlich eingeschränkten Nutzern ist. Dadurch sollen Beständigkeit und Gleichmäßigkeit der elektrischen Stromversorgung, sowie einheitliche Preise gewährleisttet werden.

Elektrizitätts- und Gasbehörde (AEEG)
Italienische unabhängige Behörde deren Kompetenzen im Bereich der Reglementierung und Überwachung des nationalen Gas- und Strommarktes liegen. Durch Gesetz Nr. 481 des 14. November 1995 eingeführt. Das Bersani-Dekret ermächtigt die AEEG u.a. die wirtschaftlichen und technischen Erfordernisse für den Zugang zum nationalen Verteilernetz festzulegen. www.autorità.energia.it

Emission
Freisetzung gasförmiger, flüssiger oder fester Stoffe in die Umwelt. Die Verbrennung von Kohlenwasserstoffen z.B., setzt stets Kohlenstoffdioxid frei (gasförmig). Meist werden dabei auch andere Verbindungen, wie Schwefel- und Stickstoffverbindungen in die Umwelt ausgelassen, welche sowohl gasförmig als auch fest (Partikel, Feinstaub) sein können.

Emissionsfaktor
Verhältnis zwischen der erzeugten Emmissionsmenge und der verbrauchten Brenn- bzw. Kraftstoffmenge. Bei Kfz versteht man darunter auch die Emmissionen dividiert durch zurückgelegten Km. Herangezogen wird der E. oft, um die insgesamt durch den Verkehr, durch die Industrie oder durch Wohngebiete verursachten Emmissionen einzuschätzen.

Emissionshandel
siehe Carbon credits

Endkunde
Physische oder rechtliche Person, welche Strom lediglich für Eigenzwecke erwirbt.

Energiebörse
Großmarkt im Energiebereich bei denen die Verhandlungen nach dem Model einer Versteigerung durchgeführt werden. Zweck der E. ist die Gewährung eines Gleichgewichts zwischen Angebot und Nachfrage auf dem Strommarkt und die Förderung einer freien und regen Konkurrenz.

Energieeffizienz
Verhältnis zwischen verbrauchter Energie (z.B. Primärenergie wie Erdöl) und daraus gewonnener Nutzenergie (z.B. Sekundärenergie wie Strom). Als weiteres Beispiel kann eine energieeffizientere Glühbirne mit einer gewöhnlichen Glühbirne verglichen werden: erstere wird bei gleichem Stromverbrauch mehr Lichtenergie erzeugen. Eine Steigerung der E. bei industriellen Produktionsprozessen ermöglicht es mehr Produkte mit weniger Energie und somit mit geringerer Umweltbelastung herzustellen. Dies kann entweder durch verbesserte Technik oder durch effizientere Energiequellen oder durch Reduzierung der Verluste (z.B. bessere Dämmung) erzielt werden.

Energiequellen
Man unterscheidet zwischen erneuerbare E. (Solarenergie; Wind- und Wasserkraft; Geothermie; Biomasse usw.) und nicht erbeuerbare E. wie die herkömmlichen E. (Erdöl; Erdgas, Braun- oder Steinkohle, Atomkraft).

Erhaltung
Im Zusammenhang mit Umweltschutz und Umweltmanagement lässt sich der Begriff "E." mit "Nachhaltigkeit" verbinden. Zur E. gehören alle Planungs- und Verwaltungsmaßnahmen ökologischer Ressourcen, deren Ziel der Schutz und die E. der Ressourcen über lange Zeitabschnitte ist.

Erneubare Energie
Alle aus nicht fossilen Energiequellen gewonnenen Energieformen, wie Solarenergie, Windenergie, Wasserkraft, Geothermie usw.

Erneubare Energiequellen
Darunter versteht man alle E. deren Neubildung entweder das Ausmaß der Nutzung übetrifft oder die allgemein annähernd grenzlos verfügbar sind. EE. sind Wind- und Wasserkraft; Solarenergie, Geothermie; Gezeitenenergie; Brennstoffe aus Biomasse oder aus organischen und anorganischen Abfällen.

Ethanol
Aus zwei Kohlenstoffatomen, fünf Wasserstoffatomen und einem sauerstoffatom bestehendes Alkoholmolekül

Exposition
In diesem Zusammenhang versteht man darunter die Exposition mit Partikeln, Abagsen und anderen Luftverschmutzungselementen. Die Gesamtexposition der Bevölkerung ergibt sich durch die Konzentration des Luftverschmutzunggegenstands mal die Anzahl der Bevölkerung mal die geschätzte Expositionszeit.


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