Fernheizung

Fernheizanlagen bedienen sich in den meisten Fällen der Wärme
aus Blockheizkraftwerken. Die Funktionsweise kann wie folgt verdeutlicht
werden:
1) eine Biogasanlage verarbeitet organische Substanzen wie Jauche,
Gülle, organischer Anteil von Haushaltsabfällen durch Gärung
zur Gewinnung von Methan-Gas.
2) Durch Verbrennung des gewonnenen Gases
wird Wasser erwärmt.
3) das erwärmte Wasser kann entweder über
das Fernheiznetz an die angeschlossenen Haushalte und Unternehmen geleitet
werden, oder für die Gewinnung elektrischer Energie (durch Einsatz
von Stirling-Motoren, Brennstoffzellen oder Mikrogasturbinen). Die Wärmeverluste
entlang des unterirdischen Leitungsnetzes eines Fernheizwerkes sind mit
1°-5° C.
Wassertemperatursenkung pro Kilometer erstaunlich niedrig,
weshalb die vom Endnutzer benötigte Heizleistung wesentlich geringer
ausfällt als bei selbstständigen Anlagen. Dennoch rentiert
sich Fernwärme meist nur wo viele Anschlüsse auf begrenztem
Raum erzielt werden können.
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