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Geschichte und Entwicklung der Energieproduktion in Südtirol - Alto Adige: von 1999 bis 2005

1999 - Das “Bersani-Dekret” nimmt eine Richtlinie der EU auf und reglementiert den Privatisierungsprozess der italienischen Stromwirtschaft. Die Kompetenzen der Südtiroler Landesverwaltung werden dabei nicht eingeschränkt.

2000 - In Italien wird auch der Gas-Markt privatisiert. Die Südtiroler SEL AG gründet zusammen mit Edison die SELTRADE, eine Gesellschaft für die Vermarktung von elektrischem Strom.

2001 e 2002 - Die EU erlässt zwei grundlegende Richtlinien zur Energieeinsparung (RL 2001/77/EU e RL 2002/91/EU)

2003 - Erste Windkraftanlage in Südtirol. Die Leitner AG errichtet auf der Malser Haide einen Windgenerator mit 1,2 Megawatt Leistung, mit dem jährlich etwa 1,5 Mio. kWh Strom gewonnen werden können. Die Windeigenschaften in den Alpen sowie landschaftsästhetische Aspekte lassen Experten vermuten, dass Windkraft in Südtirol keinen vorrangigen Platz einnehmen wird.

2004 - In Südtirol befinden sich 27 groß ausgelegte Wasserkraftwerke (Leistung über 3.000KW), daneben 77 kleinere Kraftwerke ( Leistung zwischen 220 und 3.000kW) und 641 Kleinproduzenten ( unter 200kW). Im selben Jahr ergibt sich, dass Südtirol durch Erweiterung der Photovoltaik-Solarzellenfläche, 22 % der gesamten Solarzellenfläche Italiens besitzt.

2005 - In Südtirol befinden sich 31 mit Biomasse betriebene Fernheizwerke und rund 4.000 Pellet- und Hackschnitzelbrenner. Die in Südtirol insgesamt aus erneuerbaren Energiequellen gewonnene Energie beläuft sich auf 463 Mio. kWh (entspricht 39.800 Tonnen Erdöl).

 
Geschichte und Entwicklung
Die Energie in Südtirol
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