Energielexikon: K
Kilowattstunde (kWh)
Eine K. drückt die Energie aus die bei einer Leistung von 1.000
Watt in einer Stunde geliefert oder verbraucht wird.
Klimawechsel
Klimaänderungen können auf natürliche Ursachen oder auf
menschlichee Eingriffe, wie z.B. die Ausscheidung von Treibhausgasen
zurückzuführen sein. Treibhausgase wie Kohlendioxyd, Wasserdampf
oder Fluorkohlenwasserstoffe (FCKW) können die Energiebilanz der
Erdatmosphäre (Verhältnis zwischen einfallender, reflektierter
und gespeicherter Sonnenenergie) beeinträchtigen. Einige dieser
Gase werden durch Verbrennung fossiler Energiequellen, großflächige
Wald- und Urwaldrodungen oder bei der Entsorgung von Kühlschränken
u.ä. freigesetzt.
Kohlenstoffdioxid
Kohlenstoffdioxid ist eine chemische Verbindung aus Kohlenstoff und Sauerstoff
dessen Formel CO2 ist. und gehört damit neben Kohlenstoffmonoxid zur Gruppe der Kohlenstoffoxide. In der Atmosphäre ist es als geruchloses
und farbloses Gas natürlich vorhanden (Konzentration von 0,04 %
= 378 ppm) und wird gängigerweise kurz "Kohlendioxid" genannt.
Seine chemische Formel ist CO2. Im Organismus von Lebewesen entsteht
Kohlenstoffdioxid als Kuppelprodukt der Zellatmung, wogegen photosynthesebetreibende
Pflanzen diesen zu Zucker und Sauerstoff verarbeiten und somit aus der
Atmosphäre entziehen können. Das in Pflanzen fixierte K. zählt
dennoch zum aktiven Kohlenstoffkreislauf, da es nach dem Tod und der
Verwesung der Pflanzen wieder freigesetzt wird. In fossilen Substanzen
wie Erdöl oder Erdgas enthaltenes K. ist hingegen nicht am aktiven
Kreislauf des Kohlenstoffs beteiligt, da es ohne menschlichen Einfluss über
mehrere Jahrtausende nicht mehr freigesetzt werden würde.
Kohlenstoffentzug bzw Kohlenstofffixierung
im ökologischen Zusammenhang bezeichnet man darunter die Entnahme
des Kohlenstoffs (z.B. des Kohlenstoffdioxids) aus der Atmopshäre
oder aus einer anderen Quelle, von Seiten einer Kohlenstoffsenke (carbon
sink) wie beispielsweise das Meer, ein junger Waldbestand oder anderes.
Kohlenstoffmonoxid
Auch Kohlenmonoxid genannt, ist ein geruch-, geschmack und farbloses
Gas, das bei der unvollständigen Oxidation (z.B. Verbrennung)
von Kohlenstoffverbindungen entsteht. Die Gefährlichkeit des K.
liegt darin, dass auch nur sehr geringe Mengen in der eingeatmeten
Luft den Großteil der Lungenbläschen für die Aufnahme
der Sauerstoffs ausschalten. Rund 80% des in Ballungsgebieten freigesetzten
K. stammt aus den Abgasen von Kfz, weshalb dessen Konzentration in
der Luft ständig überwacht wird. K. ist ein wichtiger Indikator
der Luftgüte in Stadtgebieten.
Kohlenstoffsenke
siehe Carbon sink
Kombikraftwerk
K. sind Kraft-Wärme-Koppelung-Kraftwerke bei denen Gas- und Dampf-Prozesse
gekoppelt sind. Die unter Druck stehenden Abgase werden an eine Turbine
geleitet, über die Strom produziert wird.
Konsortium
Laut italienischer Gesetzgebung im Bereich der Energiewirtschaft versteht
man darunter eine Gemeinsachaft benachbarter Unternehmen, auch unterschiedlicher
Wirtschaftsbranchen, welche sich zur Erreichung der 9 GWh Verbrauchsgrenze
zusammenschließen und somit begünstigte Zugangsbedingungen
zum Strommarkt erzielen. Voraussetzung für den Eintritt in ein Konsortium
ist ein Mindestverbrauch des Unternehmens von 1 GWh pro Jahr.
Konzentration
Verhältnis zwischen einem gelösten Stoff und dessen Lösungstoff
(z.B. Menge Salz in Menge Wasser) oder eines Gases in einem Luftvolumen.
Treibhausgase sind in der Luft normalerweise nur in Spuren vorhanden,
weshalb ihre Konzentration in Teile pro million Lösungsvolumen (ppmV)
oder pro miliarde (ppbV) oder pro trillion (pptV) Lösungsvolumen
angegeben wird.
Kraftstoffeffizienz
Die pro Volumen- oder Masseneinheit eines Kraftstoffes genutzte physikalische
Arbeit. Ein Kfz beispielsweise, das mit effizienterem Kraftstoff angetrieben
wird, legt mit der selben Kraftstoffmenge größere Entfernungen
zurück.
KWK - Kraft -Wärme -Kopplung
kombinierte Erzeugung von elektrischer (mechanischer) und thermischer Energie.
Die gleichzeitige Nutzung bzw. Erzeugung dieser beiden Energieformen
führt zu beachtlichen Energieeinsparungen gegenüber herkömmlichen
getrennten Verfahren.
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