Testatina

Wanderungen



Landkarte Kompass 358

Im Sarntal gibt es über 300 km gekennzeichneter Wanderwege. Der Großteil davon ist aber nur von Ende Mai bis Anfang Oktober begehbar, wenn die Schutzhütten geöffnet sind. Welche Ausflüge kann man im Herbst machen wenn der Himmel unwahrscheinlich klar ist und die Farben des Waldes locken aber der erste Schnee schon gefallen ist und wir daran gehalten sind auf den sonnigeren Wegen zu gehen? Für diese herrliche Jahreszeit schlagen wir Ihnen zwei Routen vor die die wichtigsten kunsthistorischen Sehenswürdigkeiten des Tales einschließen: Die erste Route geht von Sarenthein aus zu den "Stoanernen Mander" und wieder zurück ins Dorf. Dieser Ausflug kann mit Schistöcken auch bei Schneefall gemacht werden. Der zweite Weg führt über der Durnholzer See bis zum Schrotthorn und ist sonnendurchflutet aber, besonders im letzten Stück, nicht immer begehbar.


Das Tal entlang

Ausgangspunkt: Sarnthein (974 m)
Ankunftspunkt: Pens (2214 m)
Länge: 30 km
Erfolgt: mit Auto, Motorrad oder Fahrrad

Von Bozen aus fährt man die Hinweisschilder folgend nach Sarenthein. Die Straße führt an dem interessanten St.-Zyprian-Kirchlein (1328) in der man Fresken aus dem 15. Jhdt. bewundern kann vorbei. Um sie zu besichtigen fragen sie im Nachbarhaus (Nr. 7) nach dem Schlüssel. Genau gegenüber der Kirche steht das Gasthaus "zum Hirschen" das sich einer holzverkleideten Stube von 1494 rühmen kann. Wenn man die Brücke überquert kommt man zum Dorfplatz wo die Pfarrkirche mit romanischem Kirchturm von 1211 steht. Wenn man die Talfer auf der Rechten Richtung Norden entlangfährt kommt begegnet man dem hohen Gebäude des Ansitzes Kranzelstein, der auf einem mittelalterlichen Turm zurückgeht. Links von der Straße befindet sich die alte Burg Reinegg, die schon 1263 im Zusammenhang mit einer prunkvollen Adelshochzeit urkundlich erwähnt wurde. Die Fassade ist mit hübschen Drillingsfenstern geschmückt. Sie wird über den Weg Nr. 3 erreicht der zwischen steilen Wänden des Schartbergs hochgeht.
Die Staatsstraße Nr. 508 befolgend kommt man nach 3 km nach Astfeld. Hier biegt man rechts nach Durnholz ab und nach einem Kilometer fährt man links ein Strählen hoch, dass zum lieblichen St.-Valentins-Kirchlein führt von welchem aus man einen überwältigenden Blick auf das Tal hat. Dieses Kirchlein das auf einer Höhe von 1256 m am Hang des Gentersberg liegt ist mit seinen wertvollen gotischen Fresken und der interessanten runden Absis aus dem 12 Jhdt. eines der kunsthistorisch wichtigsten Bauten. Auf der Weiterfahrt nach Durnholz werden sie auf der Rechten wahrscheinlich einige der vielen Haflinger Pferde der Zucht des Bergerhofs weiden sehen: das Sarntal ist mit seinen 400 Pferden das wichtigste Zuchtgebiet für diese Pferderasse. Sie sind stark und widerstandsfähig sind mit ihren kleinen Körpern und den langen blonden Mähnen aber auch niedlich. Zurück zur Ausgangsstelle fährt man entlang der Talfer nach Pens weiter. In Pens verlässt man die Hauptstraße und biegt rechts ab: In Lasten überquert man zu Fuß die Talfer und dort stehen einige alte Holzmühlen. Wenn man weitergeht kommt man zu alten Bauernhöfen die von imposanten Bergen umgeben sind: es ist ein herrlicher Ausblick aber gleichzeitig ist es eiskalt (wir sind auf einer Höhe von 1560 Metern). Wenn es nicht geschneit hat ist der Pass geöffnet und man kann auf den Penser Joch (2214 m) gehen wo man einen herrlichen Ausblick auf das Eisacktal und die Sarntaler Alpen hat.

Zu den "Stoanernen Mandern"

Ausgangs/Ankunftspunkt: Sarenthein
Höhenunterschied: 1000
Gehzeit: ca. 6 Std.
Schwierigkeitsgrad: leicht
Erfolgt: zu Fuß, im Winter mit Skistöcken
Note: bei Schnee ist es empfehlenswert mit dem Auto bis zur Sarenthein-Hütte zu fahren (Parkplatz), zu den "Stoanernen Mander" zu gehen und den gleichen Weg wieder zurückzugehen. (Höhenunterschied 390 m, Gehzeit 3-4 Std. mit Schistöcken)

Von der Pfarrkirche von Sarnthein führt ein schmaler Pflasterweg der in eine asphaltierte mündet zur Sarner Skihütte. Bei einer kleinen Brücke hat der Weg Nr. 2 seinen Anfang der rechts über Wiesen vorbei an alten Wiesen in einem crescendo von immer eindrucksvolleren Panoramen zur Hütte (1600 m) führt. Gegenüber von der Hütte steht der sehenswerte Auener Hof. Wir gehen den Weg Nr. 2 der jetzt entlang des Bachbettes des Almbaches verläuft bis zur Auener Alm (1798 m) weiter. Man geht durch Weiden und Rhododendron-Sträucher bis zum Auenjoch wo ein großes Gipfelkreuz steht: herrliche Aussicht auf den Vöraner Joch! Wir lassen vom Hauptweg ab und gehen südöstlich zu den "Stoanernen Mandern", die man von Weitem auf einer Erhöhung sieht. Wir gehen den gänzlich mit Rhododendren bewachsenen Hang hinunter und steigen die Erhöhung hoch. Bei den Putzerwiesen gehen wir an einem Kirchlein das mitten im Tal stehen vorbei abwärts. Wir biegen links ab und nehmen den Weg Nr. 5. Vorbei an der Jausenstation Putzerkreuz steigen wir durch die Wälder, vorbei an einer Seilbahn wieder ins Tal nach Sarnthein ab.

Vom Durnholzer See zum Schrotthorn

Ausgangspunkt: Durnholz (1558 m)
Ankunftspunkt: Schrotthorn (2590 m)
Höhenunterschied: 1050 m
Gehzeit: 5-6 Std.
Schwierigkeitsgrad: mittel

Nachdem man das Auto in Durnholz gelassen hat geht man zu Fuß ins Dorf hoch um die Kirche von 1567 zu sehen. Das Innere der Kirche wurde von Malern der Schule von Giotto bemalt. Wir gehen links den Durnholzer See entlang. Beim Gasthaus Fischerwirt folgen wir einem Kiesweg und nach 150 m schlagen wir den Weg Nr. 5 ein der zum Seeberhof führt. Zu den höheren Höfen hochsteigend durchqueren wir kleine Waldungen und weite Wiesen. Nach dem letzten Hof überqueren wir eine kleine Brücke und schlagen links den Weg Nr. 4 ein der zu einem kleinen See führt. Wir halten uns an der linken Seite des Sees und kommen nach einem Aufstieg zur Schalderer Scharte (2329 m). Nach einem etwas anstrengenden Aufstieg erreichen wir von hier aus das Schrotthorn.

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