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Der Sextner Stein


Bietet eine einmalige Gelegenheit um im Winter mit den Skiern oder zu Fuß in die verzauberte Welt der Dolomiten einzudringen.
Nur vereinzelte Gipfel können ohne die Steigfelle auszuziehen erklommen werden.
Der Sextner Stein ist einer davon; der Gipfel hat zwar im Vergleich zu den umliegenden Gipfeln nur eine bescheidene Höhe ist aber auch an den kurzen Wintertagen ein beliebtes Ausflugsziel, da er sich auch für mittelmäßige Skifahrer eignet.
Wir gelangen in das Herz der Sextner Dolomiten inmitten bekannter Berge wie der Dreischusterspitze, den Drei Zinnen, des Birkenkofels und des Zwölferkofels. Es stellt eine Ausnahme dar: ein „Fenster“, das die Dolomiten dem Skisport offen halten. Uns ist es also gewährt dieses herrliche Panorama „von Innen“ zu genießen. Die Umgebung in der unsere Tour verläuft, ist schon im Sommer unvergleichlich schön, doch im Winter scheint sie sich in ihrer Schönheit selbst zu übertreffen.
Gämse die unseren Weg kreuzen und die Stille durchbrechen welcher inmitten einer Märchenlandschaft zwischen Eisskulpturen und Schattenspielen verläuft. Die Tour kann auch im Winter gemacht werden, aber wir möchten sie daran erinnern, dass dann die Wetterverhältnisse unbedingt günstig sein müssen. Deshalb sollten sie bevor sie aufbrechen das Büro der Sextner Bergführer kontaktieren und den Rat der Experten befolgen. Wir starten vom Fischleinboden und gehen bis zur Talschlusshütte., dort biegen wir rechts ab und gehen das Altensteiner Tal hinauf. Schon bald weitet sich das Tal und unsere Spitze wird sichtbar: ein kleiner aber doch imposanter Felsvorsprung ragt zwischen der Drei-Zinnen-Hütte und dem Toblinger Knoten hervor.
Diese Strecke ist berauschend schön, und mit den Skiern immer noch an den Füßen, lassen wir die steileren Hänge aus und erreichen nach kurzem den Nord-Ost-Kamm der uns zur Spitze führen wird.
Auf einmal sind wir vor einer verzauberten Panorama: die Sicht auf die steilen Nordwände der Lavaredo die aus einem weißen Herz sprießen…


Technische Karte:

Ausgangsort: Parkplatz am Fischlein Boden.
Höhenunterschied: 1079 m.
Dauer: 3-4 Std.
Empfohlene Zeitspanne: Dezember – April.
Schwierigkeitsgrad: mittel.
Aussetzung: N, NO.
Karte: IGM 16 und 17, KOMPASS 57-58.
Zugang: von Innichen nach Sexten und von dort aus nach Bad Moos. Rechts in das Fischleintal bis zum Fischleinboden.


Texte: Franco Gionco
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