Testatina

Montiggler Seen

Die Montiggler Seen (der Kleine und der Große) befinden sich inmitten von ausgedehnten Mischwäldern auf einer Meereshöhe von ca. 500 Metern in einer besonders günstigen Klimazone. Die Gletscherseen werden jedes Jahr von vielen Touristen aufgesucht.
Der Große See, der eine Oberfläche von 489 Quadratmetern hat, liegt in einer größtenteils bewaldeten Senkung des Mitterbergs. Er ist ca. 700 Meter lang und seine Breite variiert zwischen 200 und 300 Metern. An seiner tiefsten Stelle erreicht er eine Tiefe von 12,5 Metern. Am westlichen Ufer befindet sich eine Badeanstalt mit Hotel, Restaurant, Stegen auf den See, einem beheizten Schwimmbad am Ufer und einem Bootsverleih.
Der Kleine See, mit einer Oberfläche von 519 Metern hat die Form eines Halbkreises mit einem Durchmesser von ca. 300 Metern und befindet sich in einer kleineren Senke 400 Metern nordöstlich des Großen Sees. Auch dieser verfügt über eine Badeanstalt.
Der Wasseraustausch beider Seen ist sehr gering, dies ist vor allem auf das Fehlen von Zuflüssen nennenswerter Konsistenz fehlt; dies fördert die natürliche Erwärmung, die aber nur an der Oberfläche erfolgt und eine sensible thermische Stratifikation zur folge hat.

Lage und Zufahrt: Wenn man die Weinstraße am nördlichen Abschnitt, der von den Weinbergen rund um das Dorf Girlan charakterisiert ist erreicht man die Kreuzung mit der Strasse die zu den Montiggler Seen führt. Nach eineinhalb Kilometern in leichter Steigung durch die Weinberge führt die Straße in den Montiggler Wald, in dem sie noch weitere zwei Kilometer weiterfährt bevor man den See erreicht.

Routen und Wanderungen: Das Gebiet von Montiggl ist vor allem wegen der zwei Badeseen bekannt, die im Sommer immer gut besucht sind. Es gibt aber auch viele Wandermöglichkeiten und Routen im Seengebiet.


Das Frühlingstal bei Montiggl

Gehzeiten: ca. 2 Std.
Höhenunterschied: 330 Meter
Schwierigkeitsgrad: Der Rückweg gestaltet sich etwas länger weil es immer leicht aufwärts geht. Nach ca. einer halben Stunde Gehzeit erreicht man eine Fortswachtstelle, eine Hütte mit Tischen, Bänken und einem Brunnen. Bis zu diesem Punkt stellt die Wanderung auch für kleinere Kinder keine größeren Schwierigkeiten dar. Wer Lust hat kann auch dem Weg Nr. 20 folgend bis zum Kalterer See weiter gehen.
Raststätten: beim Kleinen Montiggler See
Anfahrt zum Ausgangspunkt: auf der Weinstraße bei Eppan nach Montiggl abbiegen. Vom großen Parkplatz erreicht man das Dorf Montiggl. Ein Wegweiser zeigt uns den Weg ins Frühlingstal.
Empfohlene Zeit: ab Anfang März

Anmerkungen: Im Gebiet rund um den Montiggler See stößt man immer wieder auf Spuren von prähistorischen Siedlungen. Es handelt sich um Reste von Trockenmauern, die man am Gipfel des Jobenbühels (618 m) sehen kann, der sich süd-westlich des Großen Sees und 500 m süd-östlich von Montiggl erhebt. Diese formen unter anderem einen engen Gang mit rechten Winkeln, der als leicht verschließbarer Zugang zu einem Gebäude von besonderer Wichtigkeit, von dem heute aber nur vage Überreste zeugen, gedeutet wird. Die Datierung der Bauten erweist sich als äußerst schwierig, da Fundstücke fehlen. Man vermutet aber das es aus der Zweiten Eisenzeit stammt.
Eine andere Festung die man in einem Steinhaufen und einigen Trockenmauerresten erkennen kann, befindet sich auf dem Wildemannbühel (643 Meter ü. d. M.), die nördlichste Erhebung des Mitterbergs, ca. eine halbe Stunde nördlich vom Kleinen See.
Einen halben Kilometer vor dem Großen See führt eine kurze Abzweigung zum idyllischen Dorf von Montiggl; südlich davon führt das Frühlingstal zum Talkessel des Kalter See.

Home
Italiano
Deutsch
E-mail
Impressum
Privacy
Casanova

Jagd- und Fischrucksack Schmarda Serie 3 Modell IV Luxus

€ 270,00
€ 229,00

Torggler FM115D
Doppelsitz ein Erwachsene + ein Kind

€ 255,00

Schlafsack Valandré Swing 500

€ 311,00
€ 265,00