Testatina

Renaissance der Autochthonen

Rund 20 Traubensorten haben sich in den letzten Jahrzehnten im Südtirol etabliert. Internationale Sorten wie Sauvignon Blanc, Chardonnay, Blauburgunder oder Merlot geben den Winzern die Möglichkeit, sich mit Gewächsen aus anderen Regionen zu messen. Dieser positive Wettstreit hat massgeblich zum international ausgezeichneten Renommee des Südtiroler Weins beigetragen. Auf der anderen Seite stehen die alteingesessenen Sorten. Sie repräsentieren die Einzigartigkeit des Weinlands Südtirol und harmonieren sehr gut mit der bäuerlich geprägten Regionalküche, die von der Spitzengastronomie heute in einer raffiniert verfeinerten Form angeboten wird. Während international gesehen die Weine kontinuierlich an Fruchtfülle und Alkoholgehalt zulegen, beweisen die Südtiroler Winzer mit ihrem Vernatsch, wie wichtig es ist, einen bekömmlichen Alltagswein im Sortiment zu haben. Der Lagrein trifft mit seiner Aromatik nach Waldbeeren und frischen Kirschen, sowie seiner samtigen Fülle im Gaumen das Geschmacksprofil der zeitgenössischen Weinliebhaber. In den 70er Jahren fast vollständig verschwunden, hat der Lagrein deswegen eine spektakuläre Renaissance erlebt und ist heute ein wichtiges Aushängeschild der Südtiroler Weinwirtschaft. Ähnliches trifft auch auf den Gewürztraminer zu. In seinem «Heimatort» Tramin schon im 13. Jahrhundert erwähnt, zeigt die weiße Duftsorte heute eine eigenständige Südtiroler Charakteristik, die ein intensives Geschmackserlebnis mit Trinkgenuss vereint. Es ist interessanterweise gerade die gehobene Gastronomie, welche diese neue Generation der Südtiroler Traditionsweine für neue Mariagen entdeckt, wie beispielsweie gekühlter Vernatsch zu gebratenem Fisch oder Gewürztraminer zu asiatischen Kreationen.


Text: EOS.

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