Testatina

Seiser Alm - Puflatschrunde

Kompass Landkarte Kompass 067

1. Variante
Schwierigkeitsgrad: leicht
Dauer und Länge: 1 1/2 Std., 3 km hin und zurück
Höhenunterschied: weniger als 100 m
Hinweis für den Sommer: die Route ist auch im Sommer, für Wanderungen und Spaziergänge mit dem Kinderwagen, geeignet

2. Variante
Schwierigkeitsgrad: mittel
Dauer und Länge: Ring 3 Std; 5 km
Höhenunterschied: 150 m
Hinweis für den Sommer: ein kurzer Abschnitt des Weges bei den Hexenbänken, ist etwas unbequem zum gehen mit dem Kinderwagen (ca. 100 m).

Viele rümpfen die Nase, wenn man von der Seiser Alm spricht, sie hat den Ruf überrannt zu sein, aber sie vergessen dabei, dass es sich bei der Seiser Alm um den Pazifik der Almen handelt. Es ist nämlich die größte Alm Europas, sie erstreckt sich auf einer Meereshöhe zwischen 1.800 – 2.100 m.  Es wird also nicht schwierig sein Trampelpfade zu vermeiden, da sich die Alm viele unberührte Ecken bewahrt, wie z.B. Puflatsch, oder die verschneiten Wälder Richtung Mahlknecht oder Zallinger.
Puflatsch hat den Vorteil, dass es in Kürze zu erreichen ist und gleichzeitig all das bietet, was Kinder im Kinderwagen, brauchen: Licht, Sonne und eine Landschaft, die Zuversicht vermittelt. Genau das gibt es hier im Überfluss. Die Hochebene von Puflatsch ist eine sanfte Schneelandschaft, die mit Hasenspuren übersät ist. Man genießt ein Rundum-Panorama: auf einer Seite der riesige Langkofel, der Schlern mit seinen unregelmäßigen Zacken und auf der andere Seite das schneebedeckte Grenzgebirge zu Österreich und ganz hinten noch den Ortler und das Stilfser Joch. Mit der nagelneuen Seilbahn kommt man ohne jegliche Anstrengung zur Bergstation (2.100m). Der mit Schneekatzen präparierte Wanderweg führt uns zur Arnika-Hütte (2.062 m; in Winter geöffnet, 1,4 km), aber man kann die idyllische Alm auch über den “Ring” erreichen, der vom Aussichtspunkt Fillnkreuz zu den Hexenbänken führt.

2. Variante
Von der Bergstation der Seilbahn, folgt man der Piste Richtung Norden zum Fillnkreuz. Der Weg verläuft fast eben und wir überqueren eine Reihe von sanften Hügeln, die sich am Ostrand der Hochebene gebildet haben und die unendliche Aussichten auf die Dolomiten schenken. Der Aussichtspunkt Fill bietet einen Vogelblick auf das Grödner Tal, der nur etwas für Schwindelfreie ist. Ab hier neigt sich der Weg nach Westen und wir erreichen in kurzer Zeit den höchsten Punkt der Hochebene, der auf 2.174 m liegt, gleich dahinter liegen die sagenumwobenenen Hexenbänken. Nach einem kurzen Abstieg erreichen wir die einladende Arnikahütte. Sie ist so warm und behaglich, man fühlt sich wie in einer anderen Welt.
Zum Ausgangspunkt kehren wir auf einer bequemen 1,4 km langen Piste zurück. Die erste Variante ist kürzer und deshalb für jene geeignet, die ihren Nachwuchs nicht zuviel Dolomitische Schönheiten zutrauen möchten. Sie sieht für den Rückweg zur Seilbahn, den selben Weg wie den Hinweg vor.


Text: A. Fichera

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