Testatina

Welschnofen - Schillerhof

Welschnofen - Schillerhof
Kompass Landkarte Kompass 628

Schwierigkeitsgrad: mittel
Dauer und Länge: 3 1/2 Std., 6 km
Höhenunterschied: 400 m
Hinweis für den Sommer: die Route ist auch im Sommer, für Wanderungen und Spaziergänge mit dem Kinderwagen, geeignet

In den Wäldern von Welschnofen gibt es – so sagt man – mehr Sagen als Bäume. Und es fehlt dieser Gegend sicherlich nicht an Bäumen. Die Wälder scheinen unendlich und die kargen Spitzen wirken, als ob sie nachträglich hinzugefügt worden sind, um die Harmonie und Einsamkeit zu unterbrechen und um der Geologie zu wiedersprechen. Tatsächlich bedarf es mehr als einer einzigen Kindheit, um alle Sagen die hier spielen aufzuzählen: sie handelnd von Zauberern, die wunderschöne Wassernixen entführen, von Zwergen die das Mondlicht weben, von tapferen Rittern, die sich auf die Suche nach einem diebischen Zwergenkönig machen oder von Hexen, die Steine in Diamanten verwandeln können. Von diesem Zauber ahnen wir noch nichts, als wir das Auto im Dorfparkplatz stehen lassen. Aber die Wälder, die den Latemar säumen haben einen besonderen Reiz (anscheinend kann es was den Zauber angeht, nur die Wälder von Tarvis im Friaul mit ihnen aufnehmen).
Schenken sie den angegebenen Gehzeiten keine Beachtung, denn am Ende ist man hier immer länger unterwegs als geplant. Aber wie kann man nicht stehen bleiben, um das Eichhörnchen zu beobachten, das von einem Ast zum anderen springt und dabei den Schnee von den Bäumen rieseln lässt? Und dann die vielen Spuren im Schnee. Von Füchsen, Hasen, Hermelinen und dem Mardern,... hier sind all jene Tiere zuhause, die unsere Kindheitserinnerung bevölkern.
Wir lassen das Auto am Parkplatz in Welschnofen stehen und gehen beim Tourismusbüro links, der Kennzeichnung Nr. 4 folgend zunächst auf Rosengartenweg, der dann in die Hagnerstraße mündet. Bald geht die Straße, in einen in den Schnee gestampften Weg über, der sobald er den Wald erreicht immer steiler ansteigt. Die Anstrengung macht sich bemerkbar, vor allem wenn wir den Kinderwagen schieben müssen, aber es gibt immer wieder einen Grund inne zu halten, um die Natur zu hören, sehen und riechen. Und da ist noch die Aussicht auf den Rosengarten und den Latemar und dann auf das Weißhorn und den Schwarzhorn. Kurz vor dem Schillerhof wird der Weg ebener und wir vertrödeln noch ein bisschen Zeit und suchen die Waldfee aber einmal im Gasthof angelangt, sind wir froh abseits der Pisten vor einem dampfenden Teller zu sitzen. Der Rückweg erfolgt auf dem selben Weg, die Feen sind bereits verschwunden und wir müssen nur aufpassen, dass wir keiner Hexe begegnen.


Text: A. Fichera

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