Testatina

Eine besondere Hütte: die Hochalm im Passeiertal

Auf 2145 Höhenmetern erwartet man sich normalerweise keine Fußmassagen, keine Zimmer mit Bad und warmen Wasser. Vor allem, wenn all dies nicht von einem Berghotel angeboten wird, sondern von einer Almhütte, einer richtigen Almhütte die von den Hirten in den paar Wochen im Sommer wenn das Gras sprießt als Unterschlupf verwendet wird.

Einer der schönsten wenn auch wenig bekannten Höhenwege Südtirols, ist jener, der den Brennerpass mit der Stadt Meran verbindet. Der Höhenweg wurde von 13 Schutzhütten errichtet, die sich zusammengeschlossen haben, um gemeinsam für dieses ursprüngliche Tal zu werben. Wie jeder weis, geht der kürzeste Weg mit dem Auto vom Brenner nach Meran über Bozen, man hinterlegt dabei ca. 120 Kilometer und durchquert fast ganz Südtirol. In Luftlinie liegen die zwei Orte aber nur 45 Kilometer auseinander. Die einzige Alternative bietet der Jaufenpass, der zwar landschaftlich vielsagender, aber gänzlich den Wetterlaunen des Alpenhauptkammes ausgesetzt ist.
Oft liegt der Reiz der Dinge im Unerwarteten. In dieser ursprünglichen Hochgebirgslandschaft, in der Wanderwege und Schutzhütten rar sind für die Standards einer Region, die sich mit Leib und Seele dem Bergsport verschrieben hat, gibt es eine Hütte in der neben gutem Essen auch Massagen und andere Wellness Behandlungen angeboten werden. In den Zimmern gibt es warmes Wasser und der singende Wirt unterhält mit seiner Ziehharmonika die Gäste. In einer Zeit in der man auch auf über 2000 m ü.d.M. Schutzhütten mit automatischen Türen findet, mag das nicht sonderlich ungewöhnlich erscheinen, doch die Hochalm hat ihr Aussehen und ihre Funktion als Schutzhütte behalten. Es gibt die Möglichkeit im Heulager zu übernachten und der Gebrauch der Kreditkarte ist hier völlig unbekannt. Die Felsen von denen sie umgeben ist, tragen die Spuren mehrerer Eiszeiten und sind vom peitschenden Wind im Winter, abgewetzt. Wenn man meint, Wellness nötig zu haben, sehnt man sich genau nach dem was man hier findet: unversehrte Natur und Abgeschiedenheit. Diese Beschreibung wirkt vielleicht so, als ob man die Hochalm nur nach einigen Tagen strapaziösem Fußmarsch erreicht, aber von Stuls zur Schutzhütte ist es eine zweistündige Wanderung, die keine besonderen Schwierigkeiten birgt.

Die Hochalm verfügt über 30 Schlafplätze und ist Ausgangspunkt für beliebte Bergtouren, beispielsweise zum Übelsee, zur Hochwart, zur Hohen und Kleinen Kreuzspitze oder dem Bergbaumuseum Schneeberg.  Für jene, die doch den bequemeren Weg, der über Bozen verläuft bevorzugen, wird das was zuvor ein Moment der Ruhe und Entspannung gewesen wäre (die Massage und die Sauna) zu einer unabdingbaren Notwendigkeit.

Info
Geöffnet von Mitte Juni bis Mitte Oktober

Stulles 2/B
39013 Moso in Passiria (BZ)
Tel.+ Fax 0039 0473 231851 - Cell 0039 348 4110362
www.13rifugi.com - franzg@dnet.it

Preise
Übernachtung mit Frühstück 25,00 €


Foto: Archiv Hochalm Hütte

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