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DIE DREI EPOCHEN DER ARCHÄOLOGIE


In der deutschen Kulturtradition war die menschliche Geschichte seit 1500 in die „vier Reiche der Welt“ aufgeteilt, das auch „System der vier Monarchien“ genannt wurde: Assyrien, Persien, Griechenland und Rom. Später haben die Philologen die Arbeit der Historiker vorweg genommen indem sie die Menschheitsgeschichte in Antike, Mittelalter und Moderne eingeteilt haben.

Erst um 1850 wurde diesen die Vorgeschichte, die eine weiter entfernte Vergangenheit umfasste hinzugefügt.

Im Oktober 1816 wurde der junge Christian Jurgensen THOMSEN von der Dänischen Altertumskommission damit beauftragt etwas Ordnung in die riesige Ansammlung von archäologischem Material zu bringen, das seit langer Zeit in der Königlichen Bibliothek von Kopenhagen angehäuft wurde. Die Wahl war auf Thomsen gefallen, da seine Leidenschaft für das Altertum allgemein bekannt war und da es sich um eine Arbeit handelte die niemand wollte, da sie langweilig und vor allem nicht belohnt war.

Ohne spezifische Ausbildung aber mit einer ordentlichen Portion Enthusiasmus versuchte Thomsen sich zwischen den staubigen Kisten zurechtzufinden die sich in Erwartung der Einrichtung eines Nationalmuseum angesammelt hatten. Der Sohn eines Händlers folgte seinem Instinkt und wandte die Technik an die er in den Magazinen seines Vaters erlernt hatte, wo die Spediteure die Güter nach ihrem Material einordneten. So hat er alle steinernen Fundstücke und dann jene aus Kupfer, Bronze, Eisen und zuletzt jene aus Keramik zusammengetragen. In einem zweiten Schritt hat er hat er jede Gruppe in Untergruppen eingeteilt, die er nach deren wahrscheinlichen Gebrauch einordnete: Waffen, Geschirr, Kultusobjekte usw. Drei Jahre später war das Museum fertig. Aber es mussten weitere Jahre vergehen bis er die Bestätigung für seine Selektion erhielt: die Welt der Urgeschichte wurde chronologisch in verschiedene Zeiten eingeteilt von denen er annahm, dass die Steinzeit die älteste war. 1836 veröffentlichte Thomsen eine kurze aber wertvolle Abhandlung mit dem Titel „Führer des skandinavischen Altertums“. Darin wurde die Theorie der drei Äras erläutert: die Steinzeit, die Bronzezeit und die Eisenzeit. Kurz und knapp kann dies als der erste ernstzunehmende Versuch gesehen werden ein Schema für die Unterteilung der Urzeit zu erstellen. Jede der drei „Zeiten“ wurde in weniger unterschiedslosen Perioden eingeteilt. So entstanden:

* die Altsteinzeit, oder PALÄOLITHIKUM (von 40.000 bis 10.000 v. Chr.)

* die Mittelsteinzeit, oder MESOLITHIKUM (von 10.000 bis 3.500 v. Chr.)

* die Neusteinzeit, oder NEOLITHIKUM (von 3.500 bis 1.700 v. Chr.)

Zwischen die „Neusteinzeit“ und die „Bronzezeit“ (von 1.700 und 750 v. Chr.) wurde die „Kupferzeit“ eingefügt und so wurden immer spezialisiertere Unterteilungen vorgenommen. Diese hatten die Aufgabe eine immer genauere Präzision in der Darstellung der verschiedenen historischen Äras zu erreichen.

Heute noch wagt es niemand auf genaue Datierungen zu schwören. Über das Thema entflammen immer wieder neue Diskussionen und Streitigkeiten. Bei der Kalium-Argon-Datierung gemacht wurden schwankt den Beginn des PLEISTOZÄN auf eine Zeit zwischen 3,5 und 1,3 Mio. Jahren. Auch die Karbon-14-Datierung erweisen sich bei solch langen Zeitabschnitten als unwirksam. Dazu kommt, dass die Theorie der „Drei Äras“ von Gebiet zu Gebiet unterschiedlich ist. Heute noch leben vereinzelte Stämme in ihrer eigenen Steinzeit.

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