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Langental – Puez - Gardenazza 

Lebensraum

Dieses Areal ist Teil des Naturparks Puez-Geisler, in dem ein guter Teil der für die östlichen Dolomiten üblichen Pflanzenwelt vertreten ist.
Die ausgedehnten Hänge des Langentals sind im Unteren Teil flächenweise mit Lärchen- und Zirbennarben und vereinzelt mit Laubbäumen (Vogelbeerbaum) bedeckt die von alten Obstwiesen abgewechselt werden. Wenn man die Hänge des Langentals hinaufgeht, weicht der Nadelwald einem dichten Latschenkieferhain der von vereinzelten Rhododendren durchsetzt ist, die auch auf trockenen Geröllhalden unter den Felswänden gedeihen können. Ähnlich ist die Vegetation im Chedul-Tal, dessen steile Hänge aber etwas dichter bewachsen sind. Die Hochflächen Puez und Gardenazza und das Gebiet um den Crespinasee zeigen die typische Vegetation und der alpinen Almwiesen auf kalkigem Boden, die von niedrigen Grasgewächsnarben charakterisiert sind die zwischen den felsigen Aufschlüssen wachsen.

Arten

Die Felswände auf der orographischen Rechten (links beim Aufsteigen) des Langentals sind der Brut- und Nahrungsraum einer zahlenstarken Bergschwalbenkolonie, aber auch Königseulen brüten dort, man kann ihren Gesang zu Beginn des Frühlings im Morgengrauen vernehmen. Da das Tal auch von Gämsen und Hasen bevölkert ist, ist es ein beliebtes Jagdrevier des Steinadlers den man während seiner Rundflüge über den Felsen und Weiden beobachten kann. In den Rottannenwäldern des Talbodens nisten vorwiegend Wacholderdrosseln, Misteldrosseln, Fichtenkreuzschnäbel, Meisen (Tannenmeisen, Haubenmeisen) und Wintergoldhänchen. Die letzteren sind eine beliebte Beute der Sperber, der aber, wie der Grauspecht, nur sehr selten gesichtet wird. Im Staudwerk halten sich die Heckenbraunellen, Erlenzeisige, im Winter gemeinsam mit den Birkenzeisigen, und die Klappergrasmücke auf. Am Waldrand oder in den Laschkieferhainen kann man in den frühen Morgensunden dem Gesang des Spielhuhns und Auerhuhns lauschen. Tannenhäher kann man auf Zirmen oder isolierten Lärchen bobachten. Das alpine Grasland, ist das Balz- und Brutgebiet von Wasserpiepern, Alpenbraunellen, Steinschwätzern, Steinröteln und Ringdrosseln. In der Nähe der Puezhütte und anderer Almhütten halten sich Hausrotschwänze auf, die unter den Dächern der Häuser brüten, und Schneefinke und Alpendroheln, die dort nach Essensabfällen suchen. In der Nähe von Felswänden kann man neben Drohlen auch Kolkrabenpärchen beobachten, die wie der Turmfalke auch, an diesen abgeschiedenen Plätzen ihre horsten. Das steinigen Gelände der Gardenazza und im Areal um den Crespeinasee ist der Lebensraum der Alpenschneehühner, aber eine Sichtung dieser Vogelart kommt alles andere als häufig vor.


Zufahrt

Von Bozen aus fährt man Richtung Norden nach Waidbruck wo über eine Brücke in einen neuen Tunnel kommt, der auf die Grödner Straße führt. Diese befahrt man bis Wolkenstein, wo kurz außerhalb der Ortschaft die Abzweigung ins Langental führt. Wenn man diese lang fährt und nach einer kleinen Brücke nach rechts abbiegt, hat man den Eingang des Langentals erreicht. Hier lässt man das Auto am Parkplatz wo zur besseren Orientierung Karten des Naturschutzgebietes angebracht sind. Die Strecke sollte wenn möglich auf zwei Tage aufgeteilt werden, auch wenn sie wenn man ganz früh am Morgen startet auch an einem Tag zu schaffen ist. Es ist keine schwierige Strecke, doch man benötigt die geeignete Ausrüstung und sollte fit sein. Vom Parkplatz aus geht man den Weg Nr. 4,14 befolgend ins Tal vor. Wenn man fast am Ende des Tals angelangt ist nimmt man die Abzweigung die rechts zur Puez-Hütte führt bei der man auch Übernachten kann. Von der Puez-Hütte aus geht man den Weg Nr. 2 in Richtung Grödener-Joch hinab. An der Abzweigung der Ciampatsch-Schlucht nimmt man rechts den Weg Nr. 12 zum Crespëinasee. Wir gehen den Weg Nr. 12, der an den Tschirspitzen vorbei durch das Chedul Tal wieder in das Langental mündet weiter. Wieder im Langental biegt man bei dem kleinen Kirchlein links ab und kommt zurück zum Parkplatz.


Wann

Die ideale Zeit für diese Wanderung ist der Frühsommer von Mitte Juni bis Ende Juli, wenn alle für alle alpinen Vogelarten die Zeit der Fortpflanzung ist, außerdem blühen in dieser Zeit auch die Hochgebirgsblumen. Im August erschweren die erhöhten Temperaturen den Aufstieg, während im September die Landschaft den Höhepunkt Ihrer Schönheit erreicht. Das Langental kann bis zur Abzweigung die zur Puez-Hütte führt auch im Winter zu Fuß, mit Gamaschen erreicht werden, da es in diesem Gebiet nur selten ausgiebig schneit.


Nützliche Adressen

Amt für Naturparke und Naturschutz der Provinz Bozen, Tel. 0471/994300
Tourismusverein Wolkenstein, Tel. 0471/795122.


Texte: Dr. Negra Osvaldo - Wissenschaftliche Abteilung LIPU Bolzen-Südtirol

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