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Zur Bärenhöhle an der Conturines

Hochalpinwanderung: Auf den Spuren eiszeitlicher Tiere

Landkarte Kompass 699

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Gesamtbewertung: stelle

Ausgangsort: Capanna Alpina/St. Kassian (1725 m)
Auf einen Blick: Capanna Alpina - Col de Locia - Valun dles Avares - Bärenhöhle - retour
Höhenunterschied: ca. 1075 m
Höchste Wegstelle: Conturineshöhle (ca. 2800 m)
Gehzeiten: 5 Stunden
Weglänge: ca. 10 Kilometer
Schwierigkeit: anspruchsvoll
Tipps und besondere Hinweise: Diese mittelschwere, hochalpine Tour führt zu einer sehr hoch gelegenen, 200 m tiefen Felshöhle, die vor rund 50.000 Jahren vom alpinen Höhlenbären bewohnt war. Das Innere der Höhle, das schöne Tropfsteine, aber keine Knochen mehr enthält, ist durch Gitter abgesperrt und kann nur im Rahmen von Führungen besichtigt werden.
Wegbeschreibung: Anfahrt über St. Kassian (San Ciascian) nach Armentarola und bald darauf links abbiegend ostwärts zur Capanna Alpina (1725 m; Gaststätte, Parkplätze) am Plan dal'Ega. Von da zu Fuß kurz ostwärts, dann links ab und auf Steig 11 in Richtung Fanes 45 Minuten hinauf zum Col de Locia (2059 m), einem kleinen Aussichtsplatz. Von da führt der Steig nordwestwärts steil und beschwerlich zuerst zwischen Latschen und später über Geröllhänge empor zum großen Höhleneingang, der sich ostseitig unter den Gipfelfelsen der Conturines befindet (knapp 2800 m); ab Ausgangspunkt 3 Stunden. - Die Höhle wurde im Herbst 1987 von Willy Costamoling aus Corvara entdeckt und in der Folge wissenschaftlich erforscht; sie enthielt rund 50.000 Jahre alte Knochen des hochalpinen Höhlenbären und des Höhlenlöwen. Ein bisher einzigartiger Fund in den Dolomiten und die höchstgelegene Bärenhöhle überhaupt. Da der Höhlenbär Pflanzenfresser war, beweisen die Funde, dass die heutigen öden Geröllhänge in der damaligen Wärmephase saftiges Gras trugen. Besonders lange Winter führten aber auch zum Tod vieler im Winterschlaf befindlicher Tiere, was den Reichtum an gefundenen Knochen erklärt. - Die Höhle ist zwar auch von Pederü über Fanes zu erreichen, der insgesamt 6-stündige Aufstieg sollte aber durch Nächtigung in einer der Schutzhütten in Klein-Fanes auf zwei Etappen aufgeteilt werden.
Wanderkarten: Freytag & Berndt, Blatt S 5 (Cortina d'Ampezzo - Marmolada - St. Ulrich); Kompass, Blatt 55 (Cortina d'Ampezzo).

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