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Weinbauzonen

Ein buntes Boden-Puzzle
Die geologische Beschaffenheit des Südtiroler Weinbaugebiets ändert sich oft in minimalen Distanzen, von einem Weingut zum anderen. Vom vulkanischen Porphyr über verwitterte Urgesteinsböden aus Quarz und Glimmer, Kalk- und Dolomitgestein bis hin zum sandhaltigen Mergel reichen die Böden, auf denen die Südtiroler Weine wachsen.
Ein Teil der Südtiroler Weinberge liegt auf Mur- und Schwemmkegeln. Dabei handelt es sich um tiefgründige, grundwasserferne Böden. Die Weinrebe als Tiefwurzler kann an diesen Standorten beträchtliche Wurzelräume erschließen und dadurch auch längere Trockenperioden relativ unbeschadet überstehen.
Der andere Teil der Südtiroler Weinberge liegt auf Hang- und Terrassenlagen. Hier überwiegen Moränenablagerungen, wobei die wechselhafte geologische Beschaffenheit dieser Flächen sehr unterschiedliche Böden bedingt. Sie sind generell schwer durchwurzelbar und ihre Wasserdurchlässigkeit ist häufig sehr gering.

Der Boden bedingt die Rebsorte
Dank konsequenter Erforschung der verschiedenen Bodenarten wissen die Südtiroler Winzer heute ganz genau, auf welchem Untergrund welche Sorte am besten gedeiht. Der autochthone Lagrein bevorzugt etwa warme Böden aus Kies und Sand, während der ebenfalls aus Südtirol stammende Gewürztraminer auf kalkreichen, lehmigen Böden sein ganzes Potential entfaltet.

Weltweit einmalig: Dolomit-Kalk
Die steinigen Böden aus Dolomit-Kalk, die sich vor allem im Süden Südtirols finden, haben ihren Ursprung in den weltberühmten Bergen der Dolomiten, die seit 2009 zum UNESCO-Weltnaturerbe zählen. Aufgrund ihrer mineralhaltigen Beschaffenheit sind die warmen, stark wasserdurchlässigen Böden besonders für den Anbau charaktervoller Weißweine geeignet.

Klein – aber immer wieder anders
Das Anbaugebiet des Südtiroler Weins erstreckt sich über
eine Länge von gerade einmal 70 km. Und trotzdem: Auf
diesen nur knapp 5.300 Hektar Rebfläche zeigt sich eine überraschende Vielfalt. Zahlreiche Klimazonen und Bodenarten,
wechselnde Ausrichtungen und verschiedene Höhenlagen
sorgen für ganz unterschiedliche Weinberge. Aber auch
die Weinbaukultur wechselt von Gegend zu Gegend, wie
beispielsweise die Vorliebe für eine bestimmte Rebsorte.

Sieben Facetten, eine Identität
Die Unterteilung Sdtirols in sieben Weinbauregionen bringt
all diese subtilen Unterschiede zum Ausdruck. Wobei das Verbindende stets größer ist als das Trennende. Die Südtiroler
Weinproduzenten sprechen denn auch von sieben Facetten
einer gemeinsamen Weinbau-Identität.


Text: EOS.

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