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DIE KOLLEGIATSKIRCHE VON INNICHEN


Der Bayrische Fürst Tassilo III. erreichte nach bitteren Kämpfen die Unterwerfung der slawischen Stämme die im Pustertal umherschweiften. Um seine Herrschaft zu festigen ordnete er die Errichtung eines großen Klosters und die Ansiedlung von bayrischen Bauern, welche die Felder des Tales bewirtschaften sollten, an. Das war im Jahre 769. In kurzer Zeit avancierte das Kloster zum wichtigsten kulturellen Zentrum des Gebietes, sowie zur Basis der Verbreitung des Christentums bis ins Oberen Drautal. Die Kollegiatskirche in ihrer heutigen Form, ist ein schönes Beispiel für die reife Romanik. Sie wurde in verschiedenen Bauphasen, zwischen 1140 und 1250 errichtet. Der architektonische Stil zeugt vom Eingriff lombardischer Fachkräfte. Der Grundriss hat die Form eines lateinischen Kreuzes, während der Rundgang mit den drei Apsiden an französische und italienische Vorbilder erinnert. 1320 wurde der Kirchturm aufgestockt.

In dieser Kirche finden wir einige wertvolle romanische Plastiken, darunter ein herrliches hölzernes Kruzifix, eines Madonnenstatue und eine Johannesskulptur. Am Südportal haben sich Fresken im Stil von MICHAEL PACHER konserviert.

Der vom künstlerischen Aspekt interessanteste Teil besteht aus den Malereien, welche die polygonale Kuppel verzieren. Sie werden um das Jahr 1285 datiert und es handelt sich dabei um Episoden aus der „Schöpfungsgeschichte“. Es ist ein Zyklus von römischem Geschmack, der aber mit Einflüssen von jenseits der Alpen vermischt ist, die sich in der linearen Graphik und der schmucklosen Grundierung zeigen. In der ersten Episode sieht man den Ewigen Vater bei der Erschaffung der Gestirne und der Trennung von Licht und Finsternis. Diese werden von zwei isolierten Bildern auf ovalem Grund dargestellt, der sie vom Rest der Komposition hervorhebt. Die dritte Komposition illustriert die „Trennung des Himmels von der Erde“ und jene „der Erde von den Gewässern“ mit der fast gleichzeitigen Schöpfung der Pflanzenwelt. Die nächste Komposition handelt von der „Erschaffung der Vögel und der Fische“, die mit einer besonders eleganten Handschrift illustriert ist, die auf die realistische Wiedergabe der Details bedacht war. Darauf folgt die „Erschaffung der irdischen Tiere“, deren Silhouetten sich pyramidenförmig auf engem Raum aufhäufen, in dem der Elefant vorherrscht.

Die folgenden Episoden handeln von der „Geburt Adams“ und der von Eva, sowie vom dramatischen Epilog der „Vertreibung aus dem Paradies“. Die Bilder dieser letzten Szene, die von großen, "prüden" Blättern gesäumt ist, spielt sich im begrenzten Raum zwischen einem stilisierten Baum und einem kleinen Gebäude ab. Adam hält den Kopf himmelwärts und scheint von einem mitleidsvollen Gottesengel gestreichelt zu werden.

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