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Die Burgen und Schlösser Südtirols: Eisacktal

Burg Reifenstein
Befindet sich auf einem aus dem Sterzinger Moos (um das sich viele schaurige Sagen um alte Jungfern ranken) herausragenden Felskopf. Der Bau der Burg wurde 1170 begonnen, im 12. Jhdt. geriet sie in die Hände der Herren von Stilfs, im 13. Jhdt. wurde sie den Herren von Trautson zum Lehen gegeben. 1470-1813 Komturei des Deutschritterordens (am Hauptbogen Wappen des Komtur Heinrich von Knötringen). Seit 1813 ist sie im Besitz der Grafen Thurn und Taxis. An der nördlichen Randerhebung befindet sich das reizende Kirchlein zum Hl. Zeno. Besonders wertvoll sind der mit Ornamenten verzierte "Grüne Saal", den ein geschnitzter Flügelaltar von der Hauskapelle abtrennt, die Ritterstube mit dem gotischen Waschkasten und die spätgotischen Holzgitter. Zu besichtigen sind insgesamt 9-10 Räume in ausgezeichnetem Zustand, die Landknechtstube mit Kojen aus dem 12. Jh., sowie eine vollständig erhaltene Ringmauer, die Vorburg mit Spitzbogentor, das Fallgitter, die Folterkammer mit Martersäule, Wehrgänge mit Schießscharten, die Brücke, der Ziehbrunnen, Türen und Wappen, gotische Stuben mit kunstvoll geschnitztem Maßwerk und Rankenornament, Wandkästen, Teppiche und Rüstungen, um nur einiges zu nennen. Kaum eine Burg in Südtirol läßt bei der Besichtigung die Erinnerung an die versunkene Zeit des Ritterlebens und der höfischen Kultur sogleich wieder lebendig werden wie Reifenstein.

Tel. +39 0472 765879
Führungen an allen Tagen (Samstag Ruhetag) vom 5. April bis zum 4. November. Die Burg kann nur im Rahmen einer Führung besichtigt werden.
Beginn des Rundgangs um 10.30, 14.00 und 15.00 Uhr (zusätzlich 16:00 vom 15. Juli bis 15. September).
Eintrittspreise: Erwachsene 7,00 €, Kinder von 6-13 J. 4,00 €, Gruppenpreis ab 15 Pers. 6,50 €.

Schloss Rodenegg
Langgestreckte Burg auf einem Felskamm, der in die Rienzschlucht ragt. Im Jahre 1140 von den Herren von Rodank erbaut und im 16. Jahrhundert von den Wolkensteinern zu einer der mächtigsten Burgen des Landes ausgebaut. Über eine Zugbrücke gelangt man in den Innenhof und von dort aus wird man in die Burgkapelle und den Palas geführt, wo der wichtigste profane Freskenzyklus (1210/1220) im deutschsprachigen Raum ist, dem das Versepos Iwein (Hartmann von Aue) zugrunde liegt, dargestellt ist. Es ist nur ein Teil der Burg zu Besichtigen, da der Rest noch von den Herren von Wolkenstein-Rodeneck bewohnt ist, die seit 1491 im Besitz der Burg sind.

Tel. +39 0472 454056
Offungszeiten: 01. Mai bis 15. Oktomer 11.00 und 15.00 Uhr, auch um 16.00 Uhr
Samstags geschlossen

Schloss Veldthurns
Schloss Veldthurns, ein Prachtstück aus der Hochrenaissance, war der Sommersitz der Bischöfe von Brixen. Es wurde zwischen 1578 und 1587 von den Bischöfen von Spaur erbaut. Dabei wurden die Reste einer älteren Burg der 1329 augestorbenen Herren von Velturns als Baumaterial wiederverwendet. Es ist ein einfacher Bau und bis auf eine Ringmauer mit Schwalbenschwanzzinnen, die den Palas mit dem "Schreiberhaus" verbindet und so einen Innenhof bildet, ohne Verteidigungsanlagen. Das Schloss ging von der Kirche zum Österreichischen Staat über und der letzte Privatbesitzer, Johann von Lichtenstein, schenkte es dann 1903 der Stadt Bozen. In den Siebziger Jahren erwarb die Autonome Provinz Bozen das Schloss, ließ es restaurieren und öffnete es für Besucher. Sehenswert ist vor allem das mit aufwändigen Intarsien geschmückte Fürstenzimmer, dessen geschnitzte Kassettengewölbe meisterhafte Einlegearbeiten und Vergoldungen aufweist. Besonders wertvoll sind auch die intarsierten Türen und Türrahmen. Der wunderbare, mit biblischen Darstellungen und dem Wappen der Spaur geschmückte Kachelofen von Paul Piedersdorfer vollendet den Raum.

Tel./Fax +39 0472 855525
Führungen: vom 1. März bis 30. November
Beginn der Führungen jeweils um 10.00, 11.00, 14.30 und 15.30 Uhr
Montags geschlossen

Trostburg
Östlich über Waidbruck am Eingang ins Grödner Tal auf einem bewaldeten Felskopf gelegen. Der Urkern der Burg wurde um 1200 von den Herren von Kastelruth erbaut. 1370 kam die Burg durch die Heirat zwischen Katharina von Villanders und Friedrich von Wolkenstein, den Eltern des Minnesängers Oswald von Wolkenstein, in den Besitz der Herren von Wolkenstein und blieb sechs Jahrhunderte lang in deren Besitz. Um 1600 begann ein Enkel Oswalds, Engelhard-Dietrich, die Burg im Stil der Renaissance umzubauen. Ihm hat man den herrlichen, mit Stuckwerk verzierten Neuen Rittersaal, den schönsten Renaissancesaal in Südtirol zu verdanken. Die Burgkapelle übt mit ihrer Mischung aus Rustikalem und Mondänem einen besonderen Reiz auf jeden Besucher aus. Besonders schön ist auch die 600 Jahre alte Gotische Stube die ganz aus Holz gefertigt ist. Ausserdem ist in der Trostburg die Burgenaustellung untergebracht, die aus ca. 100 Modellen von Südtiroler Burgen besteht.

Tel. +39 0471 654401
Besichtigung mit Führung: von Ostern bis Ende Oktober
Beginn der Führungen um 11.00, 14.00 und 15.00 Uhr (im Juli und August zusätzliche Führungen um 10.00 und 16.00 Uhr)
Montags geschlossen

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