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Die Burgen und Schlösser Südtirols: Meran und Umgebung

Landesfürstliche Burg
Die Burg der Landesfürsten liegt hinter dem Rathaus in der Meraner Altstadt. Erbaut wurde sie in der Zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts im Gotischen Stil. Sigismund der Münzreiche, Graf von Tirol, bewohnte die Burg sporadisch, da sein Hauptsitz in Innsbruck lag. In den nachfolgenden Jahrhunderten wurde sie von den Kaisern Maximilian I. und Ferdinand I. bewohnt, wobei letzterer hier 1564 mitsamt seiner Familie vor der Pest Zuflucht fand, die gerade Innsbruck heimsuchte. 1875 wurde die Burg von der Stadt Meran erworben, die sie einer langwierigen Restaurierung unterzog, dank der sie heute wieder im gewohnten Glanz erscheint. Heute wird sie für kulturelle Veranstaltungen genutzt und es ist dort unter anderem auch eine Sammlung von Musikinstumenten untergebracht.

Tel. +39 329 0186390, Fax 0473/236015
Führungen: von Anfang März bis Ende Dezember
Öffnungszeiten: Di - Sa 10.00 - 17.00 Uhr, So + Feiertage 10.00 - 13.00 Uhr

Lebensberg
Hervorragend erhaltene Burganlage bestehend aus einem eindrucksvollen Bergfried, Palas und einer Ringmauer auf einem nicht besonders gut geschützten Hügel über Tscherms gelegen. In der Zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts von den Herren von Marling erbaut die sich ab 1271 von Lebenberg nennen. 1426 kam die Burg erbweise an die Fuchs von Fuchsberg, in deren Besitz sie bis zum Aussterben des Geschlechts, 1828, blieb.
In dieser Zeit wurden umfassende Umbauten veranlasst: Ziergärten und Terassen wurden angelegt und die Kapelle zum Hl. Stefan mit einer Altartafel von Georg Aichele von Ottobeuren (um 1650) wurde errichtet. Besonders sehenswert sind der Rittersaal, der wie der Rest der Burg von den neuen Besitzern, der Familie van Rossen nach alten Plänen wieder eingerichtet wurde und wo ein Stammbaum der Herren von Fuchs, auch dieser von Georg Aichele angefertigt, zu sehen ist, außerdem der Spiegelsaal mit venezianischen Spiegeln und der napoleonische Saal mit einem herrlichen Kachelofen aus Napoleonischer Epoche.

Tel. +39 0473 561425
Führungen: auf Deutsch, Italienisch, Englisch und Französisch
Öffnungszeiten: Ostern bis Ende Oktober, 10.30 - 12.30, 14.00 - 16.30
Sonntags geschlossen

Schloss Katzenzungen
Schloss Katzenzungen wird 1244, als es im Besitz von Henricus de Cazenzunge war, erstmals urkundlich erwähnt. In den folgenden Jahrhunderten kam es in Besitz verschiedener bekannter Adelsgeschlechter wie der Herren von Fink, von Schlandersperg, den Grafen von Thun und von Fuchs. Es waren aber die Herren von Breisach, die dem Schloss zu neuem Glanz verhalfen, unter anderem durch einen großzügigen Umbau zu seiner heutigen regelmäßigen Würfelform mit dem auffälligen Kranz von Pechnasen. Damit zählte Schloss Katzenzungen in Prissian von 1500 bis 1700 zu den vornehmsten Adelssitzen des Landes. Doch mit dem Aussterben dieses Adelsgeschlechtes war es vom Verfall bedroht, bis Josef Pobitzer es 1978 von Bauernfamilien erwarb. Er vermachte es seinem Sohn Ernst Pobitzer, der daraufhin energisch mit den notwendigen Restaurierungsarbeiten begann und zweckentfremdete Einbauten entfernte. Seit einigen Jahren nun dient der mächtige Renaissancebau wieder seinem ursprünglichen Zweck, nämlich dem eines "Lustschlosses", und dazu gehören vor allem kulturelle und gastronomische Ereignisse. Am Fuße der 35 m langen Steinbrücke, welche zum Schlossportal führt, wächst der größte und älteste Weinstock Europas. Er ist ca. 600 Jahre alt und sein Laubdach bedeckt eine Fläche von 350 m². Seine Trauben werden im schlosseigenen Keller zu Wein verarbeitet und die nummerierten Weinflaschen sind mit Urkunde erhältlich.

Schlossführung mit anschließender Versoalnverkostung (Wein der ältesten und größten Rebe) Jeden Donnerstag um 16.00 Uhr (Mai bis Ende Oktober)
Weinkauf: die Vinothek ist von Montag bis Freitag von 17.00 bis 18.00 Uhr geöffnet
Tel. +39 0473 927018
Fax +39 0473 927277

Schloss Schenna
Liegt unmittelbar nördlich über dem Dorf Schenna auf einem wenig geschützten Hügel. Es wurde zwischen 1346 und 1354 von Petermann von Schenna, einem Burggrafen unter Margarethe Maultasch, erbaut und dann an die Starkenberg vererbt welche im Dauerclinch mit dem Landesfürsten Friedrich mit der Leeren Tasche waren. Dieser belagerte im Winter 1422-23 sechs Wochen lang die Burg. Da der Burgherr Ulrich von Starkenberg zu der Zeit nicht zu Hause war, versuchte seine Gemahlin Barbara die Burg zu verteidigen, kapitulierte aber unter der Versicherung, dass ihr und ihren 43 Männern nichts geschähe. Von 1496 bis 1749 im Besitz der Grafen von Lichtenstein. 1845 von Erzherzog Johann von Österreich, des Bruders von Kaiser Franz, erworben, der aus Liebe eine Bürgerliche geheiratet hatte und deshalb den Anspruch auf den Thron für sich und seine Kinder verlor. Er hat es umgestaltet, prunkvoll eingerichtet und seinen Nachkommen, den Grafen Meran vererbt. Ein Besuch des Schlosses ist wegen originaler Möbel, Waffen, Bilder, Andreas-Hofer-Sammlung und Erinnerungsstücken des Erzherzogs zu empfehlen.

Tel. +39 0473 945630, Fax +39 0473 945351
Karwoche bis Allerheiligen
Ruhetag: Sonntag, Führungen jeweils um 10.30, 11.30, 14.00 und 15.00 Uhr.

Schloss Tirol
Schloss Tirol ist das Stammschloss des Landes. Es liegt auf einem weithin sichtbaren Bergvorsprung am Rand der Muthspitze oberhalb von Dorf Tirol. Anfang des 12. Jahrhunderts von den Vinschgauer Grafen, die sich seit 1141 Grafen von Tirol nennen, erbaut. Nach 1258 an die Grafen von Görz-Tirol vererbt die es weiter repräsentativ ausbauten. Meinhard II. und Heinrich III. lebten hier. 1347 wurde es von Karl IV. von Böhmen, den neuen König Deutschlands belagert da er seinen Bruder Johann von Böhmen rächen wollte der von seiner Frau Margarethe Maultasch zurückgewiesen und vertrieben worden war. Nachdem Margarethe zugunsten der Habsburger abgedankt hatte und der Verwaltungssitz nach Innsbruck verlegt worden war verlor das Schloss an Bedeutung und verfiel zusehens. Ende des 19. Jahrhunderts erste Wiederherstellungsarbeiten und zuletzt ab 1983 weitere Konservierungsarbeiten die zum Teil bis heute anhalten. Heute ist es im Besitz der Autonomen Provinz Bozen die dort das Landesmuseum für Geschichte und Architektur eingerichtet hat.

Tel. +39 0473 220221, Fax +39 0473 221132
Besichtigungen mit und ohne Führung von Juni bis November
Öffnungszeiten: durchgehend von 10.00 bis 17.00 Uhr
Montags geschlossen

Trauttmannsdorff
Wo heute Schloss Trauttmansdorff steht, befand sich um 1300 eine kleine Burg. Sie hieß Neuberg. Die dicken Mauern dieses mittelalterlichen Kerns sind an der Südwestseite noch zu sehen. 1543 kaufte Nikolaus von Trauttmansdorff, der aus einer steirischen Adelsfamilie stammte, die Neuburg. Sein Sohn Franz ließ die Burg großzügig erweitern. An ihn erinnern einige Wappen und Fresken im Schloss. Zwei Generationen später starb dieser Zweig der Trauttmansdorff aus und Neuberg zerfiel. 1846 kam Joseph von Trauttmansdorff, ein Verwandter der ehemahligen Besitzer in die junge Kurstadt Meran, kaufte das halb verfallene Gebäude, erweiterte es auf die heutige Größe und überzog es mit neugotischen Elementen. Schloss Trauttmansdorff, wie die Burg von nun an hieß, gilt als das früheste Beispiel für den neugotischen Burgenbau in Tirol. Der unverheiratete Graf starb 1867 und vererbte das Schloss an den Reichsritter Moritz von Leon, vermutlich sein unehelicher Sohn. Im Oktober 1870 wählte Kaiserin Elisabeth von Österreich das Schloss Trauttmansdorff für ihren Winteraufenthalt aus. Der Aufenthalt der Kaiserin war ein Höhepunkt in der wechselvollen Geschichte von Trauttmansdorff. Moritz von Leon, der Gastgeber der Kaiserin und Erbe des Grafen Trauttmansdorff, konnte den umfangreichen Besitz nicht halten. 1892 verkaufte er an den Baron Friedrich von Deuster, unter dem Trauttmansdorff eine neue Blütezeit erlebte, die der Erste Weltkrieg jäh beendete. Wie viele andere deutsche Staatsbürger in Italien wurde Friedrich von Deuster nach dem Ersten Weltkrieg enteignet. Zunächst stand das Schloss leer. Um 1930 diente es dann als Notunterkunft für wohnungslose Zuwanderer, im Zweiten Weltkrieg als Lager des deutsche Militärs. Fast die gesamte Einrichtung ging verloren, Verfall setzte ein. Nach langer Suche fand sich um 1990 eine neue Verwendung. Auf dem Gelände um das Schloss wurde mit großem Aufwand ein botanischer Garten angelegt. Er ist seit Sommer 2001 geöffnet. Das Schloss selbst wurde von Grund auf restauriert und zum Südtiroler Landesmuseum für Tourismus ausgebaut.

Tel. +39 0473 270172 (Touriseum)
Fax +39 0473 277665 (Touriseum)

Kein Ruhetag. Tiere nicht gestattet.

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