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ST.MAGDALENA IN PRANZÖLL


Die Kirche aus dem 14. Jahrhundert erhebt sich über einem Moränenhügel der heute von viel gerühmten Weinreben bewachsen ist und schon in der Bronzezeit besiedelt war. Das Gebäude wurde auf einem Vorsprung im Schutz des Eisacktals errichtet. Der Bau ist ausgesprochen schlicht: die Kirche ist einschiffig und der Glockenturm, der sich oberhalb der Apsis befindet, stark zugespitzt. Das Innere ist mit Fresken bemalt, von denen viele mit der Zeit verblasst sind, andere befinden sich unter einer Kalkschicht, wiederum andere wurden abgenommen und befinden sich im Stadtmuseum.
Diese Malereien, die wahrscheinlich um 1380 aus der Hand eines Künstlers Giottischer Schule entstanden sind, zeigten in der apsidalen Lünette die „Krönung der Jungfrau“ und im unteren Register eine Reihe von Aposteln. Beim Abtragen der oberen Schicht (die sich ebenfalls im Museum befindet) sind ältere Wandmalereien zum Vorschein gekommen, die einem deutschen Maler zugeschrieben werden. Hier findet man in der Lünette einen „Christus am Kreuz“, der einer pathetischen Ikonologie folgt, die vom byzantinischen Kanon inspiriert scheint. An den Seiten befinden dich eine liebliche „Betende Madonna“ und der „Hl. Johannes“, die beide mit weiten, drapierten Faltenwürfen gezeichnet wurden. Sie strahlen eine intime und menschliche Einfachheit aus. Die Lünette ist von Staudwerk umgeben, das sie auf elegante Weise abgrenzt. Das Ganze hebt sich von einem bläulichem Hintergrund hervor, der die Figuren isoliert und ihren gelassenen Chromatismus unterstreicht. Unter dieser Komposition befindet sich eine Reihe von Spitzbögen die von schlanken Säulen gehalten werden. Dazwischen sind Figuren von Heiligen und Aposteln eingefügt, unter denen Bartholomäus, Simon, Magdalena, Johannes; Joseph, Philipp und Matthäus. Die fast kalligraphische Zeichnung dieser Figuren die in eintönigen Farben gehalten sind, hebt sich ebenfalls von einem blauen Hintergrund hervor. Am Gewölbe finden wir Christus in der „Mandorla“ und an der Eingangswand ein „Jüngstes Gericht“.
In Südtirol trifft man immer wieder auf Kirchen, die im Stil von St. Magdalena bemalt sind, der über das 14. Jahrhundert hinaus anhält, wie die Katharinenkirche in Matrei bei Innsbruck bezeugt.

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