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BILDHAUEREI


Auch die Bildhauer sind vom Geist der Erneuerung erfasst, sie lassen die einfachen Reliefs des romanischen Stils hinter sich und experimentieren mit Rundplastiken und starken Helldunkelkontrasten. Unter den vielen Künstlern die in diesem Bereich tätig waren erinnern wir an den Florentiner Arnolfo di Cambio, Nicola, Andrea und Giovanni Pisagno, Lorenzo Maitani und den enigmatischen "Meister aus Naumburg". Der letzte hat die Plastiken im Dom von Naumburg in Sachsen angefertigt, die auf das Jahr 1260 zurückgehen. Es handelt sich um Werke von außergewöhnlicher Modernität und formeller Innovation, die sie über die banalen Konventionen der Zeit hinwegsetzten. Im okzidentalen Chor der Kirche hat der Künstler das herrliche Hochrelief „Das letzte Abendmahl“ hinterlassen. An der selben Wand befindet sich auch das Paneel mit „Der Verrat von Judas“, den man sieht wie er seinen traurigen Lohn einfordert. Für die selbe Kirche hat der Meister auch zwei außergewöhnliche Statuen angefertigt: eine unschuldig lächelnde Regelindis und eine faszinierende Königin Ute, mit einem Blick voller sehnsüchtiger Wehmut.

In Südtirol erlebt man in der Bildhauerei ein Wiederaufleben des Sinnes für die Gestik und anderer Ausdrucksformen. Die Tätigkeit der Bildhauer beschränkt sich aber auf die Herstellung von Votivbildern, Kruzifixen, Madonnen, Pietà und Altären.

Das wunderschöne hölzerne Kruzifix von St. Nikolaus , das sich in der Dominikanerkirche in Bozen befindet, und jenes in der Kirche von Agums im Vinschgau gehören zu den interessantesten Beispielen für die lokale Schnitzkunst des 14. Jahrhunderts. Schade nur, dass ihre Autoren unbekannt sind. Unbekannt, aber mit Sicherheit ausländisch sind die Künstler, die die zahlreichen „schönen Madonnen“ angefertigt haben, welche in vielen Südtiroler Kirchen vertreten sind. Erst um 1420 tauchen die ersten Schnitzer auf, die auch namentlich erwähnt werden. Zu dieser Zeit gelangte nämliche der Steirer oder Salzburger Künstler HANS VON JUDENBURG nach Bozen, dem laut Überlieferung die Einführung des Flügelaltars zu verdanken ist. Eines der ersten Manufakte dieser Art wurde für die Pfarrkirche der Hauptstadt angefertigt. Die einzelnen Teile sind aber im ganzen deutschsprachigen Raum zerstreut. Dem selben Künstler wird auch die Einführung des so-genannten „dolce stile“ zugeschrieben, dessen Merkmale die verschönte Darstellungen der Figuren, eine weiche Modellierung und der Faltenwurf der weiten Seidenkleider sind. Die Gesichter der Heiligen erinnern an artige Kinder, mit dichten, lockigen Bärten und Haaren, zusammengepressten Lippen und markantem Kinn. In der Pfarrkirche von St. Sigmund im Pustertal befindet sich eines der letzten Beispiele dieses Stils, der am Hauptaltar angewandt wurde (1440 ca.).

Andere wichtige Bildhauer dieser Zeit sind: HANS KLOCKER, LEONHARD VON BRIXEN, HANS MULTSCHER, MICHAEL PACHER.

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