Testatina
Übernachten
Shopping
Veranstaltungen
Gastronomie
Fotoausstellungen

DIE EISENZEIT (10. – 2. Jhdt. v. Chr)


Während die Produktion von Gegenständen aus Bronze mit immer ausgefeilteren Technologien weitergeht die das Verschwinden der Technik des Schmelzen zugunsten des Walzen sehen, taucht in Europa ein neues faszinierendes Metall auf: das Eisen.

Eingeführt haben es wahrscheinlich die Horden von Kriegern die, mit unbesiegbaren Eisenschwertern bewaffnet, von den Donauländern in reichere und fruchtbarere Länder wandern.

Die nordischen Völker stürzen im Zeitraum von 1200 bis 750 v. Chr. die gefestigten Zivilisationen der mediterranen Länder um. Die Folge war das Verschwinden oder die Assimilierung von ganzen Kulturen, wie die kretisch-mykensiche, jene des homerischen Troja, sowie des selben Griechenland, das von den Doren eingenommen wurde und die deren Identität assimilieren werden.

Auf wie viel die Einwohnerzahl Südtirols während dieser langen Ära gestiegen war, ist schwierig zu sagen. In diesem Zusammenhang ist wichtig zu erwähnen, dass in Pfatten in der Nähe einer alten Siedlung die aus Hütten bestand und die auf 9. – 7. Jhdt. v. Chr. zurückgeht, eine große Nekropole entdeckt wurde. Hier wurden Aschenurnen mit eingravierten oder Reliefverzierungen entdeckt, die mit Porphyrplatten bedeckt waren. Die Leichenausstattung bestand aus originellen Haarnadeln mit Zierscheiben, die mit Beschlägen und Reliefs in Form von konzentrischen Kreisen verziert waren.

Zu einer späteren Periode der selben Ära gehören Fibeln an die ähnlich denen sind die in der venetischen Ebene gefunden wurden, sowie Schwerter, Pfeilspitzen und Helme von klarem keltischem Einfluss.

Am Kreidsattel wurden Fragmente von Situlen und Kampfäxten aus Bronze gefunden; Keramiksplitter in der Nähe des Kalterer Sees bei der Ruine der Leuchtenburg.

Wie Luciana Perini mitteilt wurde oberhalb der Ortschaft Mals eine wahrscheinliche Kultusstätte entdeckt. Bei Ausgrabungen wurden Haarnadeln, Fibeln und ein Hirschgeweih mit einer Inschrift im so-genannten „Bozner Alphabet“ gefunden.

Ein anderer erst kürzlich entdeckter Kultusort ist jener des Opferareals von Rungger Egg, in dessen Nähe während der Grabungen Fragmente von Keramik und Reste von Manufakten in Eisen und Bronze ans Licht gekommen sind.

Zwischen Eppan und St. Pauls (am Putzer Gschleir Hügel) sind sie Reste eines rätischen Hauses zum Vorschein gekommen aus der die bronzene „cista“ (Vase mit Henkel und Deckel) stammt, die sich im Bozner Stadtmuseum befindet. Wahrscheinlich handelt es sich um ein Stück aus dem Veneto (Este-Kultur), aus der Periode zwischen dem 6. Und dem 5. Jhdt. v. Chr. dem selben Zeitraum wir auch die schöne „cista“ aus Bronze, deren Fragmente bei Moritzing (Bozen) zusammen mit Schwertern, Helmen und Speerspitzen gefunden wurden zugeschrieben.

Zum Ende der Eisenzeit (2. – 1. Jhdt. v. Chr.) gehören die Überreste einiger Häuser mit rätischen Merkmalen, die in der Nähe von Sarnthein und Siebeneich gefunden wurden.

Es fällt nicht schwer sich vorzustellen, das sich in dieser Zeit, vor allem in den hügeligen Gebieten, die bewohnten Ortschaften vermehrten. Besonders wichtig ist der Komplex von Stufels, auf einem Felsvorsprung im Talkessel von Brixen, der auch die Römische Epoche überdauert hat. An dieser Fundstätte wurde Geschirr, vor allem Tassen gefunden, die den Fortbestand des Stils der Hallstattzeit beweist, die zeitlich vor der La-Tène-Kultur (La Tène am Neuenburger See, Schweiz) anzusiedeln ist.

Die wichtigsten Nekropole befinden sich in Pfatten und in Villanders und sie beweisen das der Ritus der Einäscherung weiter betrieben wurde. Der Verstorbene wurde für seine Reise ins Jenseits üblicherweise mit Geschirr, einem Dolch, einer Tunika, Armbändern und Fibeln ausgestattet (Wilten und Innsbruck) Das in Erde eingebettete Grab ist von Steinen gekennzeichnet. Einige Beispiele bezeugen, dass weiterhin anthropomorphe Menhir-Statuen beigelegt wurden (5. –2. Jhdt. v. Chr.) Klobenstein ober Bozen). Die oben erwähnte Fibula weist skandinavische Einflüsse auf. Fibulen wurden verwendet um Kleider und Umhänge zu verschließen. Die Evolution dieses Gegenstandes geht nur langsam voran. Anfänglich wurden einfache „geigenbogenförmigen“ Typen, dann spiralförmige Haken, später „harfen-„ und „schiffförmige“ Haarnadel hergestellt, wie die im Stadtmuseum ausgestellten Beispiele beweisen.

Home
Italiano
Deutsch
E-mail
Impressum
Privacy
Casanova

Franzbranntwein Pinum - Dr. Rössler

€ 13,50

Filzhausschuhe für den Gast (Herren/Damen)

€ 22,95
€ 19,00

Plaid Isotta Cecchi e Cecchi

€ 139,00
€ 119,00